Kunststoff-Mythen aufgedeckt
Shownotes
Ist Kunststoff wirklich so schlecht, wie viele denken? In unserer zweiten Podcastfolge diskutieren wir Mythen, Missverständnisse und überraschende Fakten rund um Kunststoff. Mit spannenden Einblicken von Experten erfahrt ihr, worauf es im Umgang mit Kunststoff wirklich ankommt.
Alltagstipps, Videos und weitere Informationen zur Kreislaufwirtschaft: https://go.muensterland.com/kreislaufwirtschaft
Podcast: Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland in Kooperation mit den Lokalradios im Münsterland Cover Copyright: Münsterland e.V.
Partner im Verbundprojekt: Fachhochschule Münster, Handwerkskammer Münster, IHK Nord Westfalen, Münsterland e.V.
Das Projekt Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland wird mit Mitteln der Europäischen Union und vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Das Cradle to Cradle Prinzip: www.frosch.de Die Münsterlandfolie | https://www.muensterland.com/kreislaufwirtschaft-muensterland/pioniere/muensterlandfolie/
Transkript anzeigen
00:00:00: Das Münsterland hat Kreislauf.
00:00:02: Du auch?
00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zu Folge zwei dieses Podcasts, Folge für Folge geht's um einzelne Aspekte der Kreislaufwirtschaft!
00:00:12: In der allerersten Folge haben wir uns einen Überblick verschafft was Kreislawirtschaft eigentlich genau ist und wie sie auch wirkt.
00:00:18: heute geht es in Folge zwei um Kunststoff.
00:00:20: Es geht um die Frage ob der wirklich so schlimm ist oder sogar manchmal vielleicht sogar die beste Wahl.
00:00:25: Außerdem gehen wir Kunststoffmüten auf den Grund.
00:00:28: Durch den Podcast führen wir zwei, ich bin Philipp Böckmann und
00:00:31: ich bin Daniel Krawinkel und wir arbeiten für die Lokalradius im Münsterland.
00:00:35: Natürlich haben wir Experten an unserer Seite und ich Bin sicher sie werden dafür sorgen dass wir alle noch so ein bisschen was lernen und mitnehmen können.
00:00:43: bei uns sind Philipp Held von der Verbraucherzentrale NRW erster Referent für Ressourcen Schutz und Wasser im Bereich Ernährung und Umwelt.
00:00:50: Philipp herzlich willkommen!
00:00:52: Hallo, schön dass ich Zeit mit euch verbringen darf.
00:00:54: Außerdem ist Ludgar Willer zu Gast.
00:00:56: der ist am Kunststoffinstitut Lüdenscheid Bereichsleiter Umwelt und Nachhaltigkeit.
00:01:01: auch und dich herzlich willkommen!
00:01:02: Ja hallo und auch vielen Dank, dass ich dabei sein darf.
00:01:04: Ludgar vielleicht steigen wir direkt mit dieser Frage ein was genau macht ihr am Kunststoff-Institut?
00:01:09: Und was ist die Rolle da genau?
00:01:10: Das Kunststoff Institut ist eine privatwirtschaftliche Unternehmung und arbeitet für den Kunststoffverarbeitenden Mittelstand Und dort arbeiten wir mit Kunden für Kunden in Themen der Materialauswahl, der Prozessoptimierung und Produktgestaltung.
00:01:24: Und auch für Recycling-Themen und Kreislaufwirtschaft.
00:01:27: Meine Aufgabe dort ist das Thema der CO²-Pilanzen, Umweltanalysen für die Bauteile und für die Materialien und eben entsprechende Optimierung.
00:01:36: Philipp, du arbeitest bei der Verbraucherzentrale.
00:01:39: Ihr schaut also darauf was für uns Verbraucher wichtig ist zum Beispiel im Umgang mit Kunststoff.
00:01:43: oder wie müssen wir uns das vorstellen?
00:01:45: Ja genau so kann man sagen.
00:01:46: nur die Verbrauchsentrale kümmert sich ja vor allem darum dass wir gut und fair konsumieren, also dass wir nicht zu viel Geld für alles Mögliche bezahlen aber eben auch ein gutes Leben führen können.
00:01:56: Das heißt auch nachhaltig Wirtschaften.
00:01:58: Ich bin in einer Umweltberatung.
00:01:59: das heißt wir helfen Leuten Abfälle erstmal zu vermeiden die Sachen die trotzdem als Abfall sind richtig zu trennen, zu verwerten oder einfach die Dinge zu reparieren länger nutzen Alles was irgendwie damit zu tun
00:02:12: hat.
00:02:13: Und du bist halt Expertin hier nur für Kunststoff, sondern auch für andere Materialien?
00:02:16: Genau.
00:02:16: Ich bin Materialexperte also der Referent für Ressourcenschutz nennt sich das aber letztendlich es geht immer um die gesamten Produkte.
00:02:23: wo kommen sie her?
00:02:24: wie wird damit gehandelt gewirtschaftet?
00:02:27: ist da Kinderarbeit mit in Begriffen?
00:02:29: und ja wie kann ich quasi dann so konsumieren dass es umweltfreundlich ist für den eigenen Geldbeutel nicht so teuer und eben auch zukunftsfähig für uns alle.
00:02:37: Hätten wir also geklärt, was ihr genau eigentlich macht?
00:02:39: Schauen wir vielleicht noch auf Kunststoff selbst.
00:02:41: Darüber sprechen wir ja die ganze Folge über und auch wenn wir alle natürlich ständig Kunststoff in der Hand haben, da hilft glaube ich erstmal so eine Definition, was Kunststoff eigentlich ist.
00:02:49: Luzka, vielleicht du?
00:02:50: Ja, Kunststoffe sind künstlich hergestellte Werkstoffe.
00:02:53: durch chemische Verfahren werden eben Moleküle zu Molekülketen Polymere verarbeitet und jene Rezeptur mit unterschiedlichen Eigenschaften dann entsprechend ausgestattet.
00:03:03: Meistens sind Kunststoffe auch, oder eigentlich fast immer mit einem besseren Preis-Leistungsverhältnis dann verfügbar wie Werkstoffe wie z.B.
00:03:11: Stahlholz und dergleichen.
00:03:12: Welche Kunststoffarten gibt es da?
00:03:14: Also welche verschiedenen?
00:03:15: Oh!
00:03:15: Es gibt über zweihundert verschiedene Kunststoffarten.
00:03:19: Die oberste Einstufung erfolgt in drei Kategorien.
00:03:22: Und zwar die Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere.
00:03:26: Die Elastomeere, das sind die bekannt unter Gummi zum Beispiel Picker wie Reifen.
00:03:31: Die Duroplasse, das sind nicht wieder thermisch aufschmelzbare Kunststoffe wie zum Beispiel die Rotorblätter an Windrädern oder früher kannte man es unter Steckdosen mit dem Begriff Backelit.
00:03:42: Ja und die Thermoplasse, da sind die meistverbreiteten Kunststofftypen auch gut recycelbare Werkstoffe wenn sie denn richtig eingesetzt werden und natürlich gesammelt werden.
00:03:53: Wenn ich beispielsweise Bei meinem Auto mal so ein bisschen Klopfe, dann ist was aus Metall aber halt vorne und hinten da merke ich das es Kunststoff.
00:04:02: Was ist das denn für einen Kunststoff meistens?
00:04:04: Das sind in der Regel Thermoplaste zum Beispiel im Polypropylänen Aber dann in der regel mit einer lackierten Oberfläche.
00:04:10: war's beim Recycling wieder eine Herausforderung.
00:04:11: da ist
00:04:12: Philipp zwei Fragen habe ich an dich.
00:04:13: kommen wir mal Nach der Definition zu unserem Leben, wie viel Kunststoff verbrauchen wir denn im Alltag überhaupt?
00:04:21: Ja unglaubliche Mengen weil es natürlich auch ein ideales Material ist.
00:04:24: Also wir produzieren ungefähr elf Komma fünf Millionen Tonnen in Deutschland.
00:04:30: und was dann am Ende an Kunststoffabfall ist das sind so fünf Komma Fünf Millionen Tonne.
00:04:34: also man kann ungefähr sagen wenn man jetzt nur sich mal den Verpackungsmüll anschaut Dann sind wir bei ein Vierzig Kilo Kunststoff pro Kopf.
00:04:41: und ja was?
00:04:42: wir haben also nur Verpackung Plastik Und die Mengen sind auch richtig krass gestiegen.
00:04:47: Also wenn man schaut, so von nineteenhundertfünfundneinzig bis jetzt hat sich der Menge einfach verdoppelt an Plastikabfällen in der Verpackungsbereich und das ist natürlich viel.
00:04:57: da müssen wir irgendwas tun.
00:04:58: Aber jetzt mal provokant gefragt weil ich jetzt sage Ich würde gerne ein komplett kunststofffreies Leben führen.
00:05:04: Ist es überhaupt möglich?
00:05:05: Nein, das ist auch völlig lebensfern.
00:05:07: Wir brauchen ja auch Kunststoff oder irgend ein Verpackungsmaterial.
00:05:10: und dann ist die Frage was nimmt man denn stattdessen zum verpacken?
00:05:13: Also einen Joghurtklar kriegst du im Mehrwegglas zu kaufen.
00:05:15: Das ist ideal.
00:05:17: aber viele andere Sachen die irgendwie cremig flüssig sind Frischkäse oder so Da wird es in Zukunft immer mehr Wegverpackungen geben, aber wir werden auch immer Einwegverpackung haben und dazu sagen okay Plastik ist jetzt das böse Material.
00:05:29: Ist auf jeden Fall völlig falsch weil wir brauchen für die Glaskonserve, für die Metallkonserve viel mehr Energie in der Herstellung.
00:05:35: also diese Energie wird ja auch aus Erdöl hergestellt.
00:05:38: Das ist ja meistens dann fossiler Brennstoff der verfeuert wird um das Metall für die Dose zu schmelzen.
00:05:43: Es ist für die Umwelt auch scheiße letztendlich.
00:05:45: Also wir werden kein kunststoffreis Leben führen können.
00:05:48: Aber was wir machen können, wir verbrauchen viel zu viele Einwegkunststoffe.
00:05:52: Da müssen wir unbedingt weg um eben auch in Zukunft noch gut konsumieren zu können oder wie jetzt bei den steigenden Rohölpreisen auch natürlich günstig zu konsumierend.
00:06:01: Auch das ist eine Frage die wir im Alltag haben.
00:06:04: Ludger, jetzt haben wir gerade schon gehört was die Kunststoffarten sind und welchen Kunststoff wir beispielsweise im Auto finden.
00:06:09: Wie kann ich dann selbst als Verbraucher die einzelnen Kunststoffarten voneinander unterscheiden?
00:06:13: Oder ist es überhaupt möglich?
00:06:15: Als Laie ist es schon eine große Herausforderung, die Kunststoffe tatsächlich zu identifizieren.
00:06:19: Es gibt aufgrund der vielen Zuschlagstoffe und der verschiedenen Komponenten, die dort beigemischt werden eigentlich Eigenschaften, wie sowohl dem einen Kunststoff als im anderen zuzuordnen wären.
00:06:29: Viele Kunststoffen können nur noch von Experten in Laboren festgestellt werden was für Basismaterialien verwendet worden sind welche Zuschlagstoffe additive verwendete worden sind.
00:06:38: wenn keine Aditive drin sind dann könnte ich noch über verschiedene Proben, zum Beispiel Erwärmen oder Geruchsbildung könnte ich mir einige Robe-Eingruppierung vornehmen.
00:06:48: Aber das ist schon sehr schwer und dazuleihe kaum noch möglich.
00:06:52: Die Kundschoffverpackungen sind gekennzeichnet durch die drei Pfeile, die in Dreiecksrichtung angeordnet sind mit einer Kennziffer von Null Eins bis Null Sieben.
00:07:01: Das sind dann zB PP, PEs usw.
00:07:04: Da kann man dann einsortieren was für ein Kundstoff das ist.
00:07:06: aber in Zukunft und ab dem ersten August tatsächlich auch umgesetzt wird die sogenannte PPWR, das ist die Packaging Waste Regulation.
00:07:15: Die beschreibt tatsächlich welcher Kunststoff wie deklariert werden muss beziehungsweise wie er dann auch zu entsorgen
00:07:21: ist.".
00:07:22: Das heißt für mich als Verbraucher wenn ich das sehe also wenn ich es jetzt höre... Ich glaube im ersten Moment würde mich das einfach überfordern und irritieren.
00:07:28: aber sonst soll helfen?
00:07:29: Ja es soll tatsächlich helfen!
00:07:30: Es soll auch für den Verbraucher einfacher gestaltet werden.
00:07:33: aber warten wir mal ab wie es dann tatsächlich in der Praxis umgesetzt wird.
00:07:37: Okay, da sind wir einfach sehr gespannt.
00:07:38: Wir haben in Folge eins schon gelernt, Kreisel auf Wirtschaft fängt ganz am Anfang an also beim Produktdesign und beim Thema Kunststoff auch beim Verpackungsdesign.
00:07:45: Und wir ja gerade auch schon ein bisschen darüber gesprochen.
00:07:47: aber warum ist das so wichtig?
00:07:48: Ja man muss sagen mit der Designentscheidung also wie verpacke ich einem Produkt hat man einen Rieseneinfluss auf den Ressourcenverbrauch oder beziehungsweise überhaupt auf die Produktgestaltung.
00:07:57: also auch wie gestaltigend Gerät es langlebig kurzlebig.
00:08:00: Design ist also super wichtig als Anfangsentscheiding.
00:08:05: Das sind ein Einwegglas.
00:08:07: Dann habe ich natürlich eine extreme Ressourcen schwere Entscheidungen getroffen, wenn ich jetzt Oliven zum Beispiel hab die eingelegt sind.
00:08:13: Die kann ich im Glas transportieren und die kann ich aber auch im Kunststoffbeutel transportieren.
00:08:17: Da muss man sagen der Kunststoff Beutel ist viel viel leichter das heißt er spart auch schon CO² beim Transport weil das eben dieses Gewicht nicht mit transportiert werden muss.
00:08:26: Und natürlich auch in der Herstellung weil für Glas weiß er Glas besteht ja aus sehr hoch schmelzenden Rohstoffen, also ich brauche sehr viel Energie um das halt erstmal flüssig zu bekommen mit dem Glas zu formen.
00:08:36: Da ist Kunststoff was ja bei viel geringeren Temperaturen schmilzt auf jeden Fall die ökologische Variante.
00:08:41: Klar kann man Glas sehr leicht recyceln aber wenn man überlegt auch für dieses Recycling brauche ich wieder unglaublich viel mehr Energie im Vergleich zur Kunststoffe und da hat die Kunststoffverpackung dann schon auch ihre Vorteile.
00:08:53: Das muss man also ehrlich sehen Und dafür ist dann die Designerscheinung auch wichtig.
00:08:58: Was wir jetzt leider sehen, ist eigentlich dass viele Hersteller wieder umswitschen.
00:09:02: Zurückgehend zu Papierverpackung.
00:09:03: aber man kann nicht alles in Papier verpacken und dann werden eben so Papier-Plastikverbunde benutzt die man am Ende eigentlich gar nicht mehr recyceln können.
00:09:11: das ist dann auf jeden Fall die schlechteste Designentscheidung.
00:09:14: Okay bevor es jetzt völlig untergeht ich gehe ja eigentlich davon aus also bisher zumindest und ich glaube da bin ich nicht der einzige Glas ist immer die bessere Variante als Plastikplastik ist doch Mist!
00:09:25: Das ist natürlich so ein gängiges Vorurteil, was bei der Berautung mit den Verbraucherinnen immer wieder begegnet.
00:09:32: Aber dieses Gewicht des Glases und der hohe Schmelzpunkt machen es leider nicht besonders ressourceneffizient.
00:09:39: Wo Glas richtig gut ist?
00:09:40: Das sind die Mehrweg-Glasflasche.
00:09:42: Wenn ich jetzt Bier-, Mineralwasser oder was auch immer in einer Glasmärwegflasch holen, das ist super verpackt.
00:09:47: Weil diese Glasflaschen wird bis zu fünfzig mal wieder befüllt und dann erst wieder eingeschmalzen.
00:09:53: Einwegflaschen ein, ne?
00:09:55: Das ist die gute Lösung.
00:09:56: Da kann ich auch Glas nehmen.
00:09:57: Glas kann man eben einfach viel häufiger befüllen weil es so stabil ist.
00:10:01: Das ist für die Umwelt dann gut.
00:10:02: aber wenn ich jetzt einen Einwegglas habe wie zum Beispiel dieses Olivenglas das ist leider nicht vorteilhaft.
00:10:08: Es gibt ja so zwei Begriffe die wir immer wieder beim Einkaufen sehen.
00:10:12: also so'n Begriff wie Recyclingfähig hab ich schon mal gesehen.
00:10:15: oder auch aus recyceltem Material Ist die Frage, gibt es da einen Unterschied?
00:10:20: Ich meine das müsste ja im Prinzip das Gleiche sein.
00:10:22: Also ich als Laie würde sagen bei dem ein, da passiert das noch mit den Recyclingen weil es ist ja Recyling fähig und beim zweiten aus recycelten Material dann ist das Material schon recycelt.
00:10:32: Liege ich da richtig oder liege ich nicht richtig?
00:10:34: Ich glaube da liegt es ja nicht ganz richtig.
00:10:35: Recylling Fähig beschreibt ja eigentlich lediglich dass das Bauteil was ich in der Hand habe recyclet werden kann.
00:10:41: Das betrifft zum Beispiel das Thema Design for recycling was Philipp gerade angesprochen hat, dass eben entsprechend designt ist Prozess sauber und ordentlich zugeführt werden kann.
00:10:51: Aus recyceltem Material beschreibt eigentlich, dass ein Rezyklat in dem Bauteil verwendet worden ist.
00:10:56: Einige Hersteller vertuschen das optisch andere legen bewusst Wert darauf, dass ich erkenne, dass es schon ein wiederverwertetes Bauteile also hat schon einen Vorleben des Materiales und machen zum Beispiel eine graue, marmorierte Oberfläche ,dass man erkennen kann.
00:11:09: da ist ein Recyclingmaterial verwenden.
00:11:12: Du hast einen Begriff gesagt, rezyklat.
00:11:14: Das habe ich auch nie gehört!
00:11:16: Was heißt das denn jetzt?
00:11:17: Das ist eigentlich der recycelte Kunststoff.
00:11:18: Ah okay, dann ist also der wiederaufbereitete.
00:11:22: oder ah guck mal wieder was gelernt.
00:11:24: Und da
00:11:24: ist es damit Absicht so dass sie den bisschen anrauen und ein bisschen grau wachen damit man das Gefühl hat ja das ist wie Altpapier aber eigentlich wäre es gar nicht nötig, haben wir's richtig verstanden?
00:11:32: Ja es gibt schon gewisse Bauteile und auch Vertriebswege wo der Kunde dann Wert drauf liegt zumindest beachtet, dass ein Material verwendet was eben nicht ein Original-Material ist, Virginmaterial womöglich noch für Silakwelle sondern das ein recyceltes Material als Rohstoff hat.
00:11:51: Das gibt es ja im Holzsektor auch, das gibt es im Metallsektor dieser Old Style und genauso gibt's das auch bei Kunststoffen.
00:11:58: Aber wenn ich jetzt so etwas lese wie Recycling fähig,
00:12:01: d.h.,
00:12:01: es könnte recycelt werden ob es dann wirklich gemacht wird?
00:12:03: Ist eine andere Frage.
00:12:04: Das ist genau richtig.
00:12:05: Ob es recycelt wird, liegt dann natürlich an dem Weg der mit dem Produkt nach meiner Nutzungsphase beschritten wird.
00:12:12: Da gebe ich das sehr ordentlichen Sortierung zurück.
00:12:14: Ist der Sortierweg dann auch so gestaltet dass es einem Recyclingunternehmen beziehungsweise der Wiederaufbereitung zugeführt werden kann?
00:12:20: Spinnen wir vielleicht mal ein bisschen rum, sprechen jetzt die ganze über Recyling.
00:12:24: Wie würde denn eine Welt ohne Kunststoff aussehen?
00:12:27: Wer ist überhaupt möglich?
00:12:28: Philipp!
00:12:29: Ich meine, wir haben ja schon mal in der Welt ohne Kunststoff gelebt.
00:12:31: Gut!
00:12:33: Also ich nicht?
00:12:35: Ich auch nicht aber es hat funktioniert.
00:12:37: viele Sachen waren sehr ressourcenintensiv dann in der Herstellung wurden aber dafür auch lange genutzt und das ist natürlich dann auch wieder ein Punkt.
00:12:47: wenn ich irgendwas aus anderen Material mache also aus Metall zum Beispiel oder aus Holz habe ich wieder andere Problematiken.
00:12:53: damit Brauche ich vielleicht mehr Rohstoffe, muss sie dann länger nutzen um irgendwie ökoeffizient zu sein.
00:12:59: Aber ich sage mal heutzutage für die ganze Elektronik brauche ich dringend Kunststoff auch als Isolatormaterial.
00:13:05: das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.
00:13:07: also da wollen wir glaube ich gar nicht mehr wieder hin zurückkommen in eine kunststofffreie Welt.
00:13:12: Was ich mir wünschen würde und was sich tatsächlich auch von vielen Verbraucherinnen mitbekommen ist, dass sie sich einfach eine Welt mit weniger Einwegprodukten wünscht also ein bisschen weniger Verpackung im Supermarkt, mehr Mehrwegprodukte und ich hoffe das die Europäische Union daraufhin steuert.
00:13:28: aber ich sage mal da ist noch ganz viel Luft nach oben
00:13:31: heißt also auch so ein bisschen.
00:13:33: es geht gar nicht darum Kunststoff Das Böse Material, sondern eigentlich muss man sagen die Einwegverpackung ist das bösem Material völlig egal aus welchem Material.
00:13:41: Ganz genau also kurzlebige Produkte sind das böse Material ne?
00:13:44: Ob es jetzt eine Verpackung aus Metall ist, aus Glas, aus Plastik spielt da erstmal gar nicht so die Rolle, sondern wir haben viel zu viele Sachen, die wir viel zu kurz nutzen.
00:13:52: Das betrifft die Einwegeverpackungen, das betriffe aber natürlich genauso Geräte Möbel, also wenn man überlegt früher hat man ein Bett zur Ehe Schließung bekommen.
00:14:03: Da war man zwanzig und ist in dem Bett gestorben und hat es dann noch weiter vererbt.
00:14:06: Heutzutage habe ich einen Kinderbett Dann hab' ich einen Jugendbett, dann hab' Ich den Auszubildendenbett dann heiratig, hab'n Bett was ich mit meiner Partnerperson hab', dann gehe ich in Altenheim, hab wieder neues Bett.
00:14:18: Also wie viele Betten ich in meinem Leben einfach schon verschleiße.
00:14:21: Und das ist einfach so ein Zeichen.
00:14:22: Es ist einfach alles viel zu kurzlebig.
00:14:24: wir müssen Das, was wir haben lange nutzen sind effizient und das gilt für Kunststoffprodukte genau wie Sachen aus anderen Materialien.
00:14:31: Aber es gibt nur mal eine Menge Einweg-Kunststoff.
00:14:34: Da kommen wir natürlich auch zum richtigen Trennen!
00:14:37: Wie machen wir das im Münsterland?
00:14:40: Ja, dummerweise ist es so in Deutschland.
00:14:42: Es ist gefühlt in jeder Kommune anders.
00:14:44: Das heißt die besten Informationen liefert immer der eigene Abfallwirtschaftsbetrieb da mal auf die Homepage gucken oder im Abfallkalender.
00:14:50: Oder man kann natürlich auch die örtlichen Abfallberater.
00:14:52: also jeder Abfall Wirtschaftsbetriebe hat Abfall Beraterin.
00:14:56: Kann man einfach nachfragen?
00:14:58: Bei Verpackung ist es zum Glück sehr einfach alles was eine Verpackungen ist darf in die gelbe Tonne beziehungsweise die Wertstofftonne oder den gelben Sack wenn ich's habe.
00:15:05: Das ist also relativ simpel, wenn es irgendwie eingepackt ist und jetzt kein Pappkarton gehört.
00:15:10: Man hat natürlich ins Altpapier dann ist die Trennung relativ simpel.
00:15:14: Aber jetzt sagt meine Frau hier da haben wir ein Fertiggericht und da ist noch Fett Rest dran.
00:15:20: Und er sagt die mir das gehört aber da ist fett dran das gehört in den Restmüll eigentlich.
00:15:25: Dann heißt es ausspülen und dann in den gelben Sack, oder?
00:15:27: Nein
00:15:28: bloß nicht ausspühlen.
00:15:29: Das wäre eine Wasser- und Zeitverschwendung.
00:15:30: Also man sagt aktuell ist soll Löffel rein sein.
00:15:34: wenn man das also leer gelöffelt hat.
00:15:36: Okay, dann kannst du da rein.
00:15:37: Guck mal wie ihr was gelernt habt.
00:15:39: Kann ich zu Hause angeben jetzt.
00:15:41: Es wird ja auch im Recyclingprozess nochmal gewaschen.
00:15:43: Die
00:15:44: Anfälle
00:15:44: werden ja nicht sofort eingeschmolzen mit dem Wasser dranheftet sondern sie werden wirklich sauber gemacht und dann weiß Ludger noch besser wie's läuft.
00:15:52: Hat man wirklich sehr reinen Kunststoff, den man auch gut wieder ein schmelzen kann.
00:15:56: Ja, schwieriger wird es tatsächlich wenn noch verschiedene Verbundstoffe miteinander verbunden sind.
00:16:00: also wenn jetzt am Joghurtbecher der Aluminium Deckel zum Beispiel noch klebt den sollte man möglichst entfernen dass er dann tatsächlich im Recyclingprozess unter zwei Wertstoffströmen getrennt werden kann.
00:16:09: aber das rein machen oder sauber machen das hat Philipp gerade ja schon erklärt Löffel rein.
00:16:13: das gilt natürlich auch in Joghetbecher und nicht nur fürs Fertiggericht.
00:16:16: Das heißt wenn ich sage ich will das alles ganz genau und richtig trennen und schmeiß immer joghutbächer
00:16:21: quark
00:16:21: was auch immer auf jeden Fall in Plastikmüll Dann ist die allergrößte Hilfe, wenn ich das schon richtig mache auch den Alu Deckel abzuziehen.
00:16:29: Genau!
00:16:29: Den Alu-Deckel abziehen.
00:16:30: aber der kann natürlich weil es Verpackungsmaterial ist auch mit den gleichen Tonnen wird dann aber eben Recyclingprozess oder im Sortierprozess vorm Recyling entsprechend getrennt
00:16:38: und dass es dann einfacher wenn er nicht mehr daran hängt?
00:16:40: Oder überhaupt nur dann möglich?
00:16:42: Nur dann möglich.
00:16:42: ansonsten gibt's Ausschuss dann wird das Material eben nicht dem Recycling zugeführt sondern als Ausschuss in die Weitere Verwertung.
00:16:48: Es gibt ja auch diese Milch-Düppen mit so einem Plastikverschluss drauf, aber was mache ich denn da?
00:16:56: Kriegt man das auch getrennt?
00:16:58: Da gilt eigentlich das Gleiche!
00:17:00: Aber muss man schon ein bisschen Gewalt anwenden manchmal oder?
00:17:03: Also
00:17:03: jetzt bei der Milchverpackung eine Liter Milchbeutel, wo ja extra das Ding dran hängen bleibt damit es nicht von alleine anfühlt.
00:17:08: Das muss sich aber auch abmachen im besten Fall.
00:17:11: Ich glaube, wir haben jetzt über verschiedene Verpackungen gesprochen.
00:17:14: Wenn es verschiedene Materialien sind dann muss das natürlich getrennt werden.
00:17:17: wenn es das gleiche Material ist dieser Abziehverschluss
00:17:22: Okay, also immer bei unterschiedlicher Materialhalt.
00:17:25: Wenn Plastik, dann ist es Plastikk.
00:17:27: Aber wenn halt unten Pappe ... Ich weiß gar nicht aus so Milch.
00:17:31: Ist das beschichtet?
00:17:33: Der Getränkekarton
00:17:34: ist beschichtet.
00:17:35: Das ist ja quasi Pappe mit einer Kunststoffschicht innen damit es nicht durchseht.
00:17:39: Da
00:17:39: muss er nicht ab.
00:17:40: der Deckel!
00:17:41: Da kann der Decke dranbleiben weil die werden als Getränekartons insgesamt mit dem Deckelmaterial ausgeschleust und gehen in spezielle Recyclingfabriken.
00:17:49: Dadurch dass wieder so ein Material verbunden ist wie ich eben gesagt habe, schwierig vom Recycling.
00:17:53: Also besser wäre es dann die Milch irgendwie in einer Mehrwegflasche zu kaufen gibt's aber kaum noch.
00:17:57: und ganz auf Milch verzichten auch wieder schwierig.
00:18:00: also da sind wir auch im Dilemma gefangen und müssen damit leben dass wir halt irgendwie auch Müll produzieren.
00:18:05: Das heißt, die dann wieder zu recyceln ist schwierig?
00:18:08: Weil man die so nicht nochmal verwerten kann.
00:18:10: Genau!
00:18:11: Also man kann natürlich die Kartons schreddern und dann eben werden sie quasi in Wasser aufgeweicht.
00:18:16: Man kann also die Papierfasern von dieser Kunststoffschicht runterziehen aus den Fasern wie der neue Pappkarton herstellen.
00:18:23: aber diese dünne Folie, die drin ist mit den anhaftenden Papier-Fasern, die kann man eigentlich nur noch verbrennen.
00:18:29: Also das richtig gut zu recyclen ist glaube ich ganz schön schwierig.
00:18:32: Ich weiß nicht ob es da schon Anlagen gibt, die es schaffen Aber ich glaube fast nein.
00:18:36: Zumindest keine wirtschaftlichen.
00:18:37: Das
00:18:37: klingt auch sehr aufwendig,
00:18:38: ehrlich gesagt!
00:18:39: Also das ist das Problem von Verbundverpackung.
00:18:42: Wenn wir so ein Monomaterial haben, das kriege ich gut recycelt aber sobald ich mehrere Schichten habe die irgendwie verklebt sind oder so dann wird es echt
00:18:49: anstrengend.
00:18:50: Da ist noch ein Stichwort was du aufgeschrieben hattest, Shampooflasche... Was hat's denn damit auf sich?
00:18:55: Ja, die Shampoo Flasche hatten eine gewisse Besonderheit.
00:18:57: sie ist eigentlich relativ leicht zu recyceln weil sie aus dem Monomaterial.
00:19:01: Allerdings werden Shampooflaschen in der Regel im Bad benötigt und im Bad hat man meistens keine separate Mülltrennung.
00:19:08: Das heißt, viele Shampoo Flaschen landen tatsächlich im Restmüll weil ich im Bad nur ein Mülleimer habe und damit eben leider nicht in der gelben Tonne gelber Sack und somit werden sie nicht dem Recycling zugeführt sondern landet tatsächlich im restmüll.
00:19:21: und dann womöglich eine thermische Verwertung.
00:19:24: Schauen wir doch mal auf einen ganz anderen Bereich.
00:19:27: Textilien zum Beispiel, also mein Motto ist da Baumwolle geht über alles die beste Wahl im Gegensatz zu Synthetik.
00:19:36: Aber Philipp, das ist nicht immer unbedingt so.
00:19:39: Genau!
00:19:39: Ist auch so ein klassisches Vorurteil.
00:19:41: schön dass wir darüber sprechen können.
00:19:43: Man denkt ja immer so ah wenn ich Synthetik Textilien habe dann wird da Mikroplastik runter gewaschen.
00:19:48: also wenn ich das in die Waschmaschine tue dann wird es ja so gerubbelt und dann hab' ich ganz viele feine Plastikfasern die im Wasser landen und dann vielleicht irgendwie Wasserorganismen schädigen können.
00:19:57: So hundertprozentig weiß man das auch noch nicht.
00:20:00: Und dann denkt man ja dann lieber Baumwolle tragen.
00:20:03: aber auch hier ist wieder Klingt erst mal irgendwie nett.
00:20:06: Die Baumwolle ist ein pflanzliches Material, wächst auf dem Feld.
00:20:09: aber man muss auch knallhart sagen, Baumwollen werden angebaut in Gebieten die extrem wasserarm sind weil es einfach eine Pflanze ist die große Temperaturen braucht.
00:20:17: das heißt sie muss in der Regel künstlich bewässert werden.
00:20:20: deswegen ist zum Beispiel der Aralsee zum größten Teil ausgetrocknet.
00:20:23: Sie wird häufig in Ländern angebaut, wo die Lebensbedingungen nicht gut sind für die Leute, die die Baumwolle anbauen.
00:20:29: Also es gibt zum Beispiel ganz viel verschuldete indische Baumwollenbauern, die dann bei Dörren Schulden aufnehmen mussten und sie nicht abbezahlen konnten, die selbstmordbegehen, weil sie einfach keinen Ausweg mehr sehen.
00:20:42: Wir wissen dass es Zwangsarbeit von der ökologischen Minderheit in China gibt im Baumwallanbau also viele unschöne Sachen im Bereich Menschenrechte aber natürlich auch sehr viel Wasser Ökologie, die dann einfach schief geht.
00:20:55: Wenn ich das Wasser aus den Flüssen ziehe zur Bewässerung der Felder und Baumwoll ist auch eigentlich die Pflanze, die am meisten Pestizide braucht im Anbau.
00:21:03: Also das sind alles so Faktoren, die da die Baumweller am Ende überhaupt nicht mehr umweltfreundlich machen.
00:21:08: Und was man auch sagen muss je nachdem was für Textilien ich trage sind Synthetikfasern einfach haltbarer.
00:21:14: Das heißt wenn ich eine gute Synthetic Hose habe kann sie sogar vielleicht zwei Jeans ersetzen aus Baumwollen.
00:21:19: Ich brauche also viel weniger Material Ökologisch auf jeden Fall deutlich besser.
00:21:24: Man kann es leider nicht so klar sagen, dass Baumwolle immer gut Textilien aus Synthetikfasern immer schlecht ist.
00:21:31: Muss man natürlich gucken für welche Anwendung.
00:21:33: Klar hat Baumwollen einen gewissen Tragekommen vor ...
00:21:36: Man schwitzt nicht so leicht im Sommer?
00:21:38: Aber im
00:21:38: Outdoor-Bereich würde ich nie auf Synthetic verzichten wollen.
00:21:41: Regen und Kälte und alles, das ist dann schwierig mit Baumwollo.
00:21:45: Was du heute Abend angehen kannst.
00:21:47: Die lernen immer mehr hier!
00:21:50: Leute, kann man vielleicht noch was zu Kaffeebecher to go sagen?
00:21:53: Ja.
00:21:53: Kaffebecher-to-go haben einen relativ schlechten Ruf aber das liegt auch in der Regel daran weil sie eben nicht richtig entsorgt werden.
00:21:59: also ich persönlich finde den kaffeebecher-togo gar nicht so schlimm wenn er nicht immer im Resmüll landen würde.
00:22:04: es gibt ja verschiedene Sortierverfahren.
00:22:06: also man könnte den kaffeebächer-o-go ja entweder über die duale System oder über Pappverpackung aus welchem Material auch immer ist wieder zurückführen.
00:22:16: Aber in der Regel landet der Kaffeebecher-to-go einfach im Restmüll, am Straßenrand oder wo auch immer.
00:22:22: Und damit ist er eigentlich verloren des
00:22:24: Materiales.".
00:22:24: Das
00:22:24: heißt also viele sagen ja auch ich möchte da was tun und es gibt viel zu viele von diesen Kaffeenbächern to go?
00:22:31: Ich nehme so ein Mehrwegbächer.
00:22:33: Mehrweg bächer ist natürlich besser wenn ich ihn dann jedes mal wieder nutze und auch dabei habe logischerweise.
00:22:39: aber ich wollte nur einfach diesen Einwegbecher nicht absolut verteufeln.
00:22:44: Also eigentlich ist er nicht unbedingt ein Riesenproblem, wenn der richtig entsorgt werden wird?
00:22:47: Wolltest du da noch ergänzen,
00:22:49: Philipp?
00:22:49: Ja genau also zumindest der Hinweis dass man mittlerweile ja sogar das Anrecht hat überall einen Mehrwegbechert zu bekommen.
00:22:54: die meisten Bäckereien Tankstellen und Co.
00:22:57: weisen auch irgendwo versteckt darauf hin.
00:22:59: aber man sollte besser nachfragen dann.
00:23:01: eigentlich müssen das alle haben.
00:23:03: Wenn ich Dann sollte man vielleicht einfach mal so mutig sein zu sagen, hey ich hab dann recht drauf.
00:23:07: Ich geh jetzt woanders hin und hol mir da meinen Kaffee.
00:23:10: Und ich habe schon mehrere Bäckereien gesehen beispielsweise die sagen hier wenn to go machen wir es günstiger?
00:23:16: Gibt's auch würde mir wünschen dass das mehr sind.
00:23:19: aber klar die gibt zum glück als Pioniere die das einfach fördern wollen.
00:23:23: das ist natürlich eine richtig schöne Lösung.
00:23:25: Wir stellen jetzt mal Mythen in den Raum und sind gespannt, was ihr dazu sagt.
00:23:29: Also Achtung jetzt!
00:23:30: Kunststoff ist – wobei da wissen wir schon, in welche Richtung das geht – immer schlecht und generell umwelt- und gesundheitsschädlich.
00:23:37: Ja, darüber haben wir ja eigentlich gerade schon gesprochen.
00:23:39: Ich glaube da muss ich gar nicht mehr so viel zu sagen das haben wir schon größtenteils beantwortet.
00:23:43: Ich wollte nur sagen aber hier sowas ist dann bei Kosmetik gibt es auch irgendwie was mikroplastikfrei oder so?
00:23:50: Ist?
00:23:50: hat ein Label eine Aussage die wichtig ist?
00:23:53: Das
00:23:53: ist auf jeden Fall ne Aussage wenn Cosmetik mikro plastikfrei ist.
00:23:57: Auch da muss man sagen, in den letzten Jahren hat sich da ganz schön viel getan.
00:24:00: Die Kosmetikhersteller haben das auch wirklich wahrgenommen, dass viele Leute sich darüber beschwert haben warum ist überhaupt Plastik in meiner Creme drin?
00:24:07: Versteht man ja und nicht nur es eigentlich relativ sinnfrei!
00:24:10: Und die haben größtenteils auch Mikroplastik ausgefasst.
00:24:13: also sie haben jetzt einfach andere Stoffe in den Kosmetiker drinnen so dass man sagen muss die Mikro-Plastiquelle die wir in Deutschland haben...die größten Mikro Plastiquellen ...da ist kosmetik fast gar nichts an Menge, aber zum Beispiel Reifenabrieb ist eine richtig große Menge.
00:24:29: Also man muss sich vorstellen dass für einen Autoreifen während der Lebenszeit eines Reifens bis er gewechselt wird ungefähr ein Kilomaterial abgerieben wird.
00:24:37: das landet direkt auf der Straße geht quasi mit dem Regen direkt in die Flüsse oder irgendwie auf den Straßenrand.
00:24:44: da wird richtig viel Mikroplastik freigesetzt.
00:24:46: also da eigentlich die Relation ist da ja viel schlimmer als wenn man jetzt sagt oh ich benutze soviel Kosmetik wo nicht unbedingt Mikro Plastik
00:24:55: auf der anderen Seite.
00:24:56: was soll ich machen, oder?
00:24:57: Weil so ein Auto ist schwierig.
00:24:59: Ja klar, wenn die Bundesregierung weiter so anders Auto glaubt und den ÖPNV nicht ausbaut dann muss man ja ganz ehrlich sagen da haben wir einfach viel Entwicklung verschlafen.
00:25:09: andere Länder sind extremviel weiter was Radverkehr-und-ÖPNV angeht nicht nur wegen Mikroplastik sondern natürlich auch wegen Zukunftsfähigkeit generell.
00:25:18: Nächste Aussage wäre hier die Produktion von Kunststoff setzt große Mengen an CO² frei.
00:25:24: Ist das so?
00:25:25: Nee, kann man auch ganz klar sagen.
00:25:27: Also wenn man sich aber mal schaut wie viel ein Erdöl und Erdgas so für Energiegewinnung verfeuert wird und wieviel für die Kunststoffherstellung genommen wird ich glaube da hast du noch bessere Zahlen.
00:25:38: Ich habe gelernt drei Prozent ungefähr der Erdgassmengen gehen für Plastikherstellung drauf Der Rest wird verbrand.
00:25:45: das heißt wenn ich eine Flugreise mache die möglicherweise sogar Langstreckenflug Verbrauche ich so unglaublich viel mehr Erd öl und setzt so unglaublich viel mehr CO-Zweifrei, da spielt mein Kunststoffkonsum echt eine geringe Rolle.
00:25:57: Heißt natürlich nicht das wenn ich auch darauf gucken müssen aber... Da wirklich erstmal gucken wieviel fliege ich?
00:26:03: Wieviel fahre ich Auto und sich dann Gedanken machen?
00:26:05: Wieviele Verpackung kann ich vermeiden?
00:26:06: Es war die unbequeme Wahrheit aber sehr wichtig.
00:26:09: Absolut, kann ich nur bestätigen!
00:26:11: Nächste
00:26:11: These fast alles was im gelben Sack der gelben Tonne landet wird sowieso verbrannt oder sonst auch ins Ausland exportiert.
00:26:18: Ja es ist eigentlich vorkommen falsch.
00:26:21: Die meisten Kunststoffe, die in der gelben Tonne dann richtig entsorgt werden.
00:26:24: Das gehört ja nicht nur Verpackungsmaterial da rein.
00:26:26: Die werden tatsächlich in den Sortieranlagen gut sortiert.
00:26:29: so sieben bis zehn bis elf verschiedene Kunststofftypen können in großen Mengen sortiert werden.
00:26:36: also die häufigst vorkommendsten Kunststoffer werden tatsächlich gut heraus sortiert und werden dann über die verschiedenen Recycling Prozesse als Regranulat wieder zurückgeführt in den Kreislauf für neue Produkte zur Verfügung gestellt.
00:26:50: Ich hab noch zwei Punkte, die mich persönlich interessieren.
00:26:53: Und zwar Briefumschläge!
00:26:54: Da gibt's bei uns zu Hause mal Diskussion und da ist so ein Fenster aus Plastikmaterial dabei.
00:27:02: So ... ich sag ganz ehrlich, bislang wandern die bei mir zu neunzig Prozent in den Papiermüll?
00:27:09: Allerdings ist da auch Plastik dabei.
00:27:12: Was mache ich da?
00:27:13: Muss ich da das ausschneiden oder soll ich das dann irgendwie versuchen, irgendwie rauszufummeln... was mache ich
00:27:18: dar?".
00:27:18: Ja, das ist eine gute Quizfrage.
00:27:20: die frage ich natürlich auch immer wenn ich das Seminarabfalltrennung mit irgendwelchen Gruppen durchführe.
00:27:25: Die gute Nachricht hast du richtig gemacht.
00:27:28: also es darf ins Alpapier weil einfach der größte Materialanteil ist natürlich das Papier vom Umschlag Und dann geht es letztendlich in die Papierfabrik, wird einfach durch einen Mixer gejagt zusammen mit ganz viel Wasser.
00:27:40: Die Papierversan lösen sich und der Plastik dieser Fenster endet genau.
00:27:47: Das bleibt einfach übrig und wird am Ende abgefiltert durch ein Sieb.
00:27:51: Mit allem was in dem Sieb hängen bleibt andere Kunststoffteilchen Büroklammern
00:27:54: etc.,
00:27:55: geht's dann halt einfach in den Müll.
00:27:56: das wird leider nicht recycelt.
00:27:58: Hättest du jetzt Ganz viel Zeit könntest du das natürlich ausschneiden und dann in den gelben Sack schmeißen.
00:28:03: Das wäre möglich, musst du aber nicht machen.
00:28:05: Heißt das gleiche gilt auch für Brötchentüten?
00:28:09: Genau!
00:28:09: Das Gleiche gilt ja auch für die Brötchen-Tüten.
00:28:12: Und ich muss noch mal, das ist ja gerade mein Thema hier... Beim Biomüll ist immer die Frage, ich wickel dir so ein bisschen im Papier ein, darf das Papier dann mit in dem Biomull oder ist da ein Problem?
00:28:21: Also die Verwirtschaftsvertriebe dulden geringere Papiermengen und wenn man jetzt sagt, dass einfach viel Feuchtigkeit drin ist, weil es aufgesaugt ist, Papier kompostiert ja mit.
00:28:30: Wenn da jetzt nicht extrem viel Druckfarbe ist, also nimm vielleicht nicht eine bunte Mode Zeitschrift sondern die Zeitung dann ist es eigentlich ne gute Sache.
00:28:38: Es auf jeden Fall besser als wenn du es jetzt in enger Plastiktüte sammeln würdest und mit der Plastiktüte in den Biotonner gibst das finden dir abfallwirtschaftsvertriebe richtig scheiße weil dann stört's am Ende im Kompost um das Museum wieder rauszutieren zu werden.
00:28:50: Jetzt habe ich noch zwei Aussagen.
00:28:52: Das Recycling von Kunststoffen funktioniert nicht und die meisten Kunststoffverpackungen werden gar nicht recycelt, Ludger?
00:28:59: Ja das ist nicht so ganz richtig!
00:29:01: Also Verpackung werden in der Regel schon recyceled.
00:29:04: Es gibt natürlich immer eine Herausforderung wie die Verpackungen aufgebaut sind.
00:29:07: es gibt da die sogenannten monolayer und multilayer.
00:29:10: Monolayer sind dann die Kunststofffolien mit nur einer Materialschicht während die Multilayer dann eben verschiedene Schichten haben.
00:29:16: Die sind zum Beispiel in der Lebensmittel-Verpackung erforderlich Damit ich verschiedene Schichten habe, die eine ist Diffusionslicht gegen das Material X. Die andere gibt einen Lichtschutz und so sind eben die Multilayer mit verschiedenen Funktionen bis zu sieben oder neun Schichten aufgebaut.
00:29:32: Und diese natürlich im Recycling schon eine gewisse Herausforderung weil sie nicht unbedingt aus der gleichen Grundsubstanz sind einen Ritzyklar zugeführt werden können, sondern ein Mischkunststoff geben.
00:29:47: Die Monolayer sind da ein bisschen einfacher im Recycling.
00:29:50: Sie sind ja tatsächlich ein Werkstoff nur und können dann relativ schnell und sauber dem nächsten Leben zugefüllt werden.
00:29:56: über den Recylingprozess
00:29:58: Jetzt haben wir eben schon drüber gesprochen Plastik auf gar keinen Fall in die Biotonne.
00:30:03: Wie sieht es aus mit Bioabfallsecken, die vollständig kompostierbar sind?
00:30:08: Ja, das haben die Verwirrungsvertriebe auch mal so ein bisschen verschieden.
00:30:12: Die meisten sagen sie wollen es nicht in der Tonne haben.
00:30:13: ich habe gerade hier einen Münster am Bahnhof gestanden und immer auf die Bioton, die da in der Straße standen geschaut.
00:30:19: Da steht extra drauf auch keine kompostierbaren Kondstoffe.
00:30:22: Ich weiß aber dass es im Münsterland auch Kreise gibt, die das okay finden.
00:30:26: Die Meisten wollen's aber nicht.
00:30:27: also auch da am besten Auf der Seite des Entsorgers informieren.
00:30:31: Das Problem ist einfach wenn diese ganzen Beutel, egal ob jetzt kompastär oder nicht mit dem Biomölder drin im Kompasswerk landen.
00:30:39: Dann steht da ja kein Automat und auch keinen Mensch der irgendwie unterscheiden kann.
00:30:43: das ist jetzt eine Plastiktüte die ein paar Wochen verrottet würde und die andere ist jetzt halt einfach ne normale Einkaufstasche.
00:30:48: nicht verrottelt kann ich ja nicht auseinanderhalten.
00:30:50: Das heißt, alles was Folie ist wird vorne vor dem Kompostieren überhaupt rausgefischt mit so großen Gabeln und das kann man dann raussieben oder mit Wind sich dann rauspusten.
00:31:00: die Plastikteilchen, die gehen eh in die Müllverbrennung.
00:31:03: also da hat auch dieser kompostierbare Kunststoff gar keinen Vorteil.
00:31:05: es wird definitiv rausgesammelt bevor das Zeug kompostiert wird und deswegen kann man besser gleich darauf verzichten.
00:31:11: Warum sagen denn einige?
00:31:12: Ist okay könnt ihr bei uns machen?
00:31:14: Manche sagen es ok weil sie einfach längere Rottezeiten haben.
00:31:18: Aber auch die sortieren natürlich vorher alle Störstoffe raus.
00:31:21: Also das heißt, da werden dann die Fitzelchen, die durchrutschen von dem kompastierbaren Beuteln und die werden damit kompasteiert.
00:31:27: Es gibt ja zu dem Thema noch so eine Aussage Biokunststoffe sind kompostierbar.
00:31:31: Punkt!
00:31:32: Ludger ist das so?
00:31:33: Ja, das trifft nicht auf alle zu Denn es gibt tatsächlich Biokunnstoffe.
00:31:37: Die sind in der weiteren Verarbeitung Damit sie als Kunststoff nutzbar sind So verändert dass sie eben nicht mehr die ursprüngliche Form Moleküle haben, wie sie in der Biologie vorkommen.
00:31:48: Das heißt die sind verändert und werden dann auch nicht von der Natur alleine wieder zurückgeführt zu der ursprünglichen Struktur.
00:31:56: D.h.,
00:31:56: die sind nicht kompostierbar.
00:31:58: Es gibt aber auch Bio-Kunststoffe, die sind tatsächlich noch an der urspunischen Struktur und somit sind sie dann auch kompostirber und
00:32:05: verrotten.
00:32:06: Jetzt
00:32:06: haben wir schon eine ganze Menge gelernt.
00:32:08: Zum Beispiel, dass Kunststoffverpackungen oft recycelt werden und gut recyclet werden.
00:32:12: gibt es ja vielleicht ein besonders gelungenes Beispiel für den Kreislauf von Kunststoffen?
00:32:17: Ja!
00:32:17: Es gibt zum Beispiel in der Verpackungsindustrie beziehungsweise in der Haushaltsindustrie den Hersteller von dem Froschreinigungsmittel die Firma Werner & Merz.
00:32:26: Die haben eine Verpackung, die aus hundert Prozent recycelten Kunststoff ist Und die nehmen da keinen eigenen Kreislof, den sie generiert haben Sondern tatsächlich das aus der gelben Tonne.
00:32:36: Die nutzen den Kreislauf, um ihr Material entsprechend zu bekommen und das eben mit regelmäßig ausreichend guter Qualität.
00:32:42: Es gibt aber auch hier im Münsterland mittlerweile ein Vorzeigebeispiel kann man sozusagen doch schon sagen ja die sogenannte Münster-Landfolie haben sich mehrere regionale Unternehmen zusammengeschlossen.
00:32:54: Die sammeln Folie bereiten sie wieder aufschreddern die und machen wieder neue Folien daraus dass sie so für den ursprünglichen Anwendungsfall wieder eingesetzt werden können.
00:33:02: Jetzt versuchen wir das alles mal auf uns Verbraucher anzuwenden.
00:33:05: Ludger, vorab eine Frage!
00:33:07: Ich komme da noch nicht drüber hinweg.
00:33:08: Monomaterial?
00:33:10: Auf der einen Seite Multilayer und auf der anderen Seite.
00:33:13: Ich habe so ein bisschen verstanden.
00:33:14: Monomatrial lässt sich einfacher recyceln.
00:33:17: ist das so?
00:33:18: Ja weil es ja eben nur eine Werkstoffkategorie ist.
00:33:21: Auf der anderen seite diese Multilayer habe ich verstanden ist schwieriger aber... ...ich hab auch verstanden es gibt beispielsweise Lebensmittel.
00:33:28: Das ist das zwingt notwendig diese Multileyer Ja, also das geht dann halt nicht anders.
00:33:33: Das ist jetzt nicht irgendwie weil gesagt wird wir machen das jetzt extra sondern es hat einen Sinn und Zweck!
00:33:38: Ja, das ist richtig aber im Moment auch nicht ganz so dramatisch.
00:33:42: wenn ich den Multilayer wieder recycle kann ich ihn halt nicht mehr in der gleichen Güte, in der gleiche Qualität für eine Lebensmittelverpackung verwenden aber ich kann ihnen ja für ne andere sinnvolle Anwendungen nehmen.
00:33:52: Wir versuchen zwar in der Regel immer auf gleichem Level zu recyceln Also keinen Downcycling zu betreiben.
00:33:59: Das wäre in diesem Fall dann aber für die Lebensmittelverpackung mit dem Multi-Layer tatsächlich ein Downcycling, wenn ich da ein anderes Bauteil raus mache.
00:34:06: Aber auf der anderen Seite darf ich für Lebensmittel Verpackungen keinen Riziklad verwenden.
00:34:11: D.h.,
00:34:11: Lebensmittel dürfen niemals mit Rizzikladen in Verbindung kommen weil ich eben nicht hundert Prozent ausschließen kann dass die Kontamination des Werkstoffes in seinem früheren Leben vielleicht irgendwie schädlich für den Menschen ist.
00:34:23: Philipp?
00:34:24: Man muss ja auch sehen, dass je nach dem was für ein Lebensmittel da drin verpackt ist.
00:34:28: Also auch die schlecht recycelbare Mehrschichtverpackung sogar die bessere Wahl ist wenn die Lebensdauer verlängert wird.
00:34:34: also hätte ich sonst auf der anderen Seite weil es quasi nur in Papier einwickel viel weniger Haltbarkeit dann würde er auch viel mehr verderben und mehr weggeworfen werden.
00:34:43: tatsächlich meistens so bei fast allen Produkten, dass das was da drin ist.
00:34:48: Also das verpackte Lebensmittel einen viel größeren ökologischen Fußabdruck hat als die Verpackung selbst.
00:34:53: und das heißt da muss man immer sorgsam abwägen Lebensmittelabfälle versus Verpackungsmüll sodass man da halt irgendwie eine gute Variante findet.
00:35:01: und manchmal ist dann doch die Multi-Layer Verpackungen eine gute Wahl.
00:35:05: Hast du jetzt Tipps für alle?
00:35:07: Für den Alltag?
00:35:08: Was können wir alle daraus für den Alltag mitnehmen?
00:35:11: Ja, also wir haben von der Verbraucherzentrale das mal ganz kleinen zusammengefasst in der sogenannten Konsum-Pyramide findet man bei uns auch auf der Homepage und die Tipps sind eigentlich relativ simpel.
00:35:22: Am wichtigsten ist Nutze was du hast.
00:35:24: also dass war sich Besitzer egal ob aus Kunststoff oder einem anderen Material einfach lange benutzen also nicht die Jeans wegschmeißen weil die Farbe gerade dieses Jahr nicht mehr angesagt sondern einfach lange tragen, reparieren zur Not auch irgendwie abseicheln.
00:35:39: Produkte gebraucht kaufen also in unserem Alltag ist ja unendlich viel aus Kunststoffe.
00:35:44: Also egal ob jetzt der Küchenmixer oder Wasser einmal oder irgendwelche Spielzeuge wenn ich die Gebraucht kaufe dann wird nichts mehr neu hergestellt.
00:35:51: Es ist ein Riesenpunkt um Material einzusparen und der Umwelt Gutes zu tun.
00:35:57: Irre für Geld, das muss man ja auch sagen.
00:35:59: Und einmal ganz kurz.
00:35:59: Abcycling ist beispielsweise ... Ich hab jetzt die Jeans und ich schneide mir da aus ein kleines Portemonnaie, aus Jeansstoff?
00:36:05: Genau!
00:36:06: Ob das jeder machen möchte, sei dahingestellt.
00:36:08: Aber es gibt Sachen, wo
00:36:09: man das weiterarzt kann.
00:36:11: Ich hab da kein Talent für.
00:36:11: Ja
00:36:12: genau also muss jeder für sich selbst wissen.
00:36:14: aber abcycling sind auch eine Variante.
00:36:17: Gebraucht kaufen ist ganz wichtig.
00:36:18: oder eben auch Sachen leihen zum Beispiel das Surfbrett oder die Shia oder einen Gummiboot muss dich nicht unbedingt besitzen vielleicht nur für im Urlaub brauche, dann einfach mal einen bekannten Kreis rumfragen in der Nachbarschaft.
00:36:31: Hey!
00:36:32: Hast du nicht ein Surfbrett was ich mir leihen kann oder irgendwas anderes?
00:36:34: Also auch das ist eine gute Variante und das weiß ich eben auf diese Weise nicht bekomme.
00:36:39: Das kaufe ich mir da neu aber langlebig.
00:36:41: also vor irgendwo Stiftung, Warentest Ökotest lesen gucken wie lange hält das Zeug gilt jetzt natürlich alles nicht für Verpackungen weil die Die Verbrauchigkeit, das ist klar.
00:36:49: Da komme ich glaube nicht drumherum.
00:36:51: Ich kann schauen dass sich so viel wie möglich in den Mehrweg kaufen.
00:36:54: bei Getränken funktioniert es gut Bei anderen Produkten noch nicht gut.
00:36:58: da hoffen wir dass sich das aber auch noch ändert durch die EU-Verpackungsdirektive.
00:37:03: Aber das sind so die wichtigsten Lösungen.
00:37:05: und natürlich auch einfach gucken ist es lose verkauft?
00:37:07: also die meisten Supermärkte haben ja auch Obst und Gemüse ohne Tüte und sonst was drum herum.
00:37:12: Und ich muss eins sagen, wir haben so viele Tüten zu Hause und meine Frau kauft dann eine.
00:37:17: Dann holt sie sich irgendwelche Papiertüten, zwei große Papier-Tüten ... Ich wusste nicht, dass ich so viel kaufe!
00:37:24: Also es ist ja auch Papier aber wenn die zuhause sind, können wir sie mehrfach benutzen.
00:37:28: Da können wir gerne mal ne Plastiktüte nehmen, man sollte sie nur vorher mitnehmen.
00:37:31: Ganz genau.
00:37:33: Jetzt noch mal auf den Punkt lieber Mehrweg als Einweg.
00:37:37: Haben wir schon gehört?
00:37:37: Aber nur um nochmal zu verdeutlichen wie schwierig das eigentlich ist.
00:37:41: Weil auf der anderen Seite haben wir eben gehört, wenn ich jetzt sage, okay, Glas ist nicht unbedingt die beste Wahl.
00:37:47: Dort ist das Beispiel der Oliven ganz am Anfang, die nicht im Glas sondern und dann wäre es ja wieder so ein Multi-Layer wie ich gelernt habe, der sich aber auch wieder schlecht recyceln lässt oder?
00:37:56: Ja genau!
00:37:57: Das wäre dann bitte dieser Folienbeutel meistens Multi Layer, der schlechter recyckelbar ist.
00:38:02: Also das ist ganz schön schwierig dass das irgendwie... Genau, das ist in dem Fall bei den Oliver die bessere Wahl.
00:38:07: Bei den Getränken kommt es total darauf an.
00:38:09: Wir haben natürlich auch Getränke in Einwegflaschen, die von weit her transportiert werden.
00:38:13: also wenn ich jetzt irgendwie ein Fruchtsaft habe der zum Beispiel gar nicht in Deutschland hergestellt wird sondern Tschechien oder so und der dann erst mal hierhin gefahren wäre dann wäre eine Glas auch wenns ne mehr Wegflasche ist vom Gewicht so schwer dass quasi während des Transports einfach mehr Diesel verbrannt wird sodass sich ökologischen Vorteile dieser Wiederbefürbarkeit völlig ins Nichts auflösen.
00:38:34: Also da kann dann der Saft aus dem Ausland in einer Einweg-Plastikflasche, die sehr dünn ist, ökologically besser sein als die Glasmehrwegflaschen.
00:38:41: also deswegen sage ich mal getränke lokal konsumieren.
00:38:46: aber ja... Ich habe
00:38:47: ganz schlechtes Gewissen, wenn ich immer dieses Wasser aus Mausland trinke.
00:38:50: Ja
00:38:50: genau das ist der größte Scheiß!
00:38:54: Also Wasser aus dem Außland zu importieren ist doch auch hier Wasser gibt.
00:38:57: wir haben Deutschland unglaublich viele richtig gute Mineralbrunnen und jeder hat irgendwo ein lokalem Mineralwasserquelle vor der Haustür, wo er sich getränke in Mervik holen kann.
00:39:06: Das funktioniert gut.
00:39:09: Was natürlich auch geht ist einfach Leitungswassertrinken.
00:39:11: Also in Deutschland ist das Leitungsswasser so gut dass man es bedenkenlos trinken kann.
00:39:15: müsste man stundenlang drüber sprechen warum das so ist.
00:39:18: aber ich
00:39:19: glaube auch ehrlich sagen wir über die Augen verbinden würde es dann würde es da sprudel rein machen und drei verschiedene.
00:39:24: ich habe da keinen unterschied halt.
00:39:27: Wichtig ist, wenn wir zu Hause sind natürlich auch, haben wir schon gehört in Ansätzen richtig trennen.
00:39:33: Genau!
00:39:33: Das ist ein richtig großer Faktor.
00:39:35: dann auch?
00:39:37: Das richtige Trennen ist das A und O damit das Recycling möglich wird und dass sie die Wertstoffe letztendlich im Kreislauf halte.
00:39:43: gerade jetzt vor den geopolitischen Rahmenbedingungen, die wir so haben es ist wichtig, dass wir die Rohstoffe hier wieder nutzen Einmalig dann in die thermische Verwertung womöglich geben, sondern dass wir daraus wieder neue Produkte generieren und den Rohstoff letztendlich im Kreislauf halten.
00:39:59: Das richtige Trennen ist ja auch die günstige Variante.
00:40:02: also das darf man ja nicht vergessen Restmüll ist quasi die Fraktion die uns am meisten kostet.
00:40:07: trotzdem verschwinden ihre vier Glasflaschen Plastikverpackungen und sonst wars was man alles richtig gut recyceln kann in der Restmütter einfach nur weil Ja, die Zeit fehlt oder einfach kein Bewusstsein dafür da ist.
00:40:18: Guckt dann nicht noch einer drüber?
00:40:20: Oder wird das direkt verbrannt?
00:40:22: Also der Restmüll wird direkt verbrandt.
00:40:24: Da geht vielleicht höchstens nochmal ein Magnet drüber... Die magnetischen Metalle daraus fischt aber der Rest geht ins Feuer und damit ist es halt auch wirklich für immer verloren.
00:40:32: Das wird vielleicht noch die Wärme genutzt im Müllheizkraftwerk Aber das war's dann auch.
00:40:36: also mit Recycling ist er nicht mehr.
00:40:37: Und die gute Nachricht ist Recyling funktioniert für ganz viele Stoffe Auch für Kunststoff, auch wenns da komplizierter ist als bei Metall und Glas.
00:40:45: Ja, es gibt noch einen Bauteile aus Kunststoff was in der Regel falsch getrennt oder falsch entsorgt wird von einem Anwender und zwar ist das die Zahnbürste.
00:40:53: Die Zahnbürse ist keine Verpackung und gehört damit laut Regularien nicht in die gelbe Tonne oder gelben Sack sondern in den Restmüll.
00:40:59: Das ist dann ein Material, das wird ich glaube zu neunzig Prozent falsch sortiert.
00:41:04: Die meisten werfen das in die Gelbe Tonnen.
00:41:07: da gehört es theoretisch nicht rein.
00:41:08: Das
00:41:08: heißt wenn es in einer Plastiktonne in der gelben Tonne landet dann kannst du aber auch verwertet werden?
00:41:13: Wenn es ein Grundmaterial ist, was sowieso über die Verpackung auch als Hauptmaterialstrom identifiziert wird dann ja.
00:41:19: Aber warum ist denn die Zahnbüsse da nicht...
00:41:21: Weil das keine Verpackungen ist?
00:41:23: Achja!
00:41:23: Das ist ja da ... Ja, okay.
00:41:25: Ach, verstanden!
00:41:25: Es
00:41:26: ist so wieder ein bisschen juristischer Zauber der dahinter steckt... Und
00:41:30: gelber
00:41:31: Sack zahlen für die Verpackung die Firmen die Hersteller halt?
00:41:34: Was sollen sie für den Produkt bezahlen?
00:41:36: Genau wenn ich jetzt quasi einfach einen Saftkarton kaufe dann zahle ich weiß nicht in Cent oder so von dem Gesandpreis für die Entsorgen.
00:41:43: deswegen kostet mich die Gelbe Tonne auch nichts.
00:41:45: aber das ist ein total gutes Thema dass wir über die Zeilenbürste sprechen.
00:41:49: es gibt ja auch Städte die die Wertstofftonne haben.
00:41:51: Da kann ich alles was Stoffgleiche nicht Verpackung, so der juristische Terminus ist damit reinschmeißen.
00:41:56: Also die Bratpfanne aus Metall geht in die Wertstofftonne weil es ja wie eine Dose aus Metall genauso wie die Zahnbürste die aus Plastik ist wie die Verpackungen und dann wird natürlich mehr zurückgewonnen.
00:42:06: warum das jetzt Nicht so ist in Deutschland vor allem eine politische Entscheidung gewesen, die dann auch wieder irgendwelchen wirtschaftlichen Überlegungen zugrunde liegt.
00:42:13: Das heißt ja leider wird nicht alles in Richtung sinnvoll gemacht sondern manchmal streiten sich Akteure auch um ganz viel Geld und dann gibt es die ungünstige Lösung.
00:42:21: Es ist
00:42:22: völlig verrückt dass da jede Stadt oder jede Kommune irgendwie auch so sein eigenes Ding macht?
00:42:25: Ja total!
00:42:26: Ist für Verbraucher verwirrend.
00:42:28: Wir müssen in jeder Stadt wo wir eine Umweltberatung anbieten anders beraten mir der Müll zu trennen.
00:42:31: das ist absurd eigentlich.
00:42:33: Und wenn du umziehst musst du dich auch wieder neu informieren.
00:42:37: Es ist ziemlich viel Arbeit mit dem Trend, das merken wir schon.
00:42:40: Einen Aspekt hab ich noch ... Du hast eben gesagt, nichts Falsches in die Restmülltonne weil das ist auf jeden Fall verloren.
00:42:47: wo ich da bei mir im Alltag direkt dran denke man hat ja schon mal es kommt ja vor Stellt zum Beispiel eine Dose Mais in den Kühlschrank zwei Wochen später denkt man ach da war ja noch die Dose mais alles völlig voll Schimmel.
00:42:57: eigentlich müsste ich sie dann also auslöffeln damit die Dase dann in die in den gelben Sack oder in die gelbe Tonne kommt.
00:43:05: Genau, also wenn du totesmutig bist und mit dem Schimmel kämpfen willst dann machst Du das Gefäßig sehr egal ob es jetzt eine Dose ist sondern eine Kunststoffverpackung.
00:43:15: machst Du einmal leer Restmüll beziehungsweise manche Essensreste können auch in die Biotonne gegeben werden, wenn du eine vorm Haus hast und dann die leere Verpackung ins Recycling geben.
00:43:24: Aber wenn du jetzt sagst, boah es ist mir viel zu eklig da, das Staubt ist schon fast raus von Schimmelsporen.
00:43:28: Dann lass die Verpackungen zu und gibts in den Restmüll und sag ok dumm gelaufen Nächstes mal ess ich's halt schneller auf.
00:43:34: Das heißt aber auch der Experte schmeißt das Ding denn in den resten?
00:43:37: Ja mach' ich natürlich auch weil mehr irgendwas zu übel verschimmelt ist.
00:43:40: Meistens kratze ichs aus, aber manchmal bringe ich's auch nicht so übers Herz
00:43:45: Aber meist hält auch Jahre in der Dose oder so, ne?
00:43:48: Ja.
00:43:48: Ich meine, wer da schon auf
00:43:49: ist!
00:43:49: Achso... Ja, jetzt hab ich's verstanden ja gut.
00:43:51: Gut.
00:43:52: Wir haben eine ganze Menge auf jeden Fall gelernt und neue Sachen mitgenommen.
00:43:57: Ganz viel zum Thema Verpackung beispielsweise.
00:44:00: Jeder Einzelne macht sich aber auch schon das ein- oder andere richtig an der Stelle.
00:44:03: Aber das nochmal so gebündelt zu hören hilft glaube ich jedem.
00:44:06: Ziehen wir vielleicht einen Fazit rund um das Thema Kunststoff.
00:44:09: was sollten wir eure Meinung nach auf jeden fall nach dieser Folge verstanden haben?
00:44:13: Aus
00:44:15: meiner Sicht ist Kunststoff überhaupt nicht das Problem, sondern der Umgang wie wir mit dem Kunststoff umgehen.
00:44:19: Die Sortierung, die Anwendung möglichst langlebig machen, nicht so viele kurz eingesetzte Kunststoffe verwenden und ich glaube, dass hilft schon einen großen Schritt nach vorne wenn man es da alle zu herzunehmen.
00:44:32: Ja, ich kann mich Ludger nur anschließen.
00:44:33: Das finde ich auch mit der wichtigen Botschaft.
00:44:35: und die andere wichtige Botschaft ist einfach Recycling funktioniert auch richtig gut für Kunststoffe.
00:44:40: also da gibt es ja auch immer viele die sagen nee das geht eh nicht wird verbrannt.
00:44:44: wer es nicht glaubt kann sich solche Anlagen auch anschauen dass auf jeden Fall sehr sehenswert wie gut da sortiert wird mittlerweile.
00:44:51: Und was ich glaube ich auch was wir mitnehmen können er Kunststoff nicht verteufeln
00:44:55: Genau.
00:44:55: Es ist kein böses Material, sondern es muss sinnvoll eingesetzt werden für die langlebigen Anwendungen.
00:45:00: also lieber die Mehrweg als die Einwegflasche.
00:45:03: Und einen Punkt war noch auch bei der ersten Folge schon ganz wichtig dass diese Kreislaufwirtschaft nicht erst beim Recycling anfängt Sondern schon vorher beim Design.
00:45:12: Beim Auto, jetzt waren wir wieder im Auto ist es als schwierig wenn das lackiert ist.
00:45:15: Wenn sie nicht lackiert sieht halt nicht so gut aus aber das fängt schon mein Produktdesign an.
00:45:19: Das hat mir glaube ich in Folge ein schon.
00:45:21: Das
00:45:21: Produktdesig ist auf jeden Fall sehr entscheidend.
00:45:22: Ich muss das Produkt so gestalten dass ich es material spezifisch wieder zerlegen kann sodass sich diese Multi Bauteile oder mehr Komponentenbauteile gar nicht dem Recycling zuführen muss sondern im Vorfeld jedes Material einzeln trennen kann.
00:45:36: Also ich für meinen Teil habe eine ganze Menge gelernt, bin schon einige Schritte weiter und hab wirklich ne Menge gelernt in Sachen Kunst.
00:45:44: Da war auch und hab auch wirklich gemerkt man muss es nicht verteufeln sondern Nicht so schlecht, wie ich dachte hat auch wirklich große Vorteile das Material Kunstdorf.
00:45:54: Das ist für mich als Nah-H-Effekt, Daniel?
00:45:57: Ja, ich würde auch sagen vor allen Dingen dieses nicht verteufeln nämlich auf jeden Fall mit und es darf gerne so weitergehen.
00:46:02: also diese Erkenntnisse von Folge zu Folge.
00:46:04: in der nächsten Folge geht's beispielsweise um das Thema reparieren.
00:46:07: Da geht es dann natürlich auch darum, dass das hilfreich ist.
00:46:11: Alles länger im Kreislauf zu halten und genau darum geht's ja hier
00:46:14: in diesem Podcast.
00:46:14: Und bis dahin lohnt sich auch ein Blick auf das Portal zur Kreislaufwirtschaft.
00:46:18: da können wir uns positiv Beispiele anschauen was ich einige Firmen hier bei uns im Münsterland schon ausgedacht haben und woran sie arbeiten um den Kreislaub weiterzuoptimieren.
00:46:27: also schaut gerne mal rein!
00:46:29: Den Link zum Portal und alles weitere Wichtige aus dieser Folge findet ihr nochmal in den Show Notes teilt den Podcast auch gerne mit Freunden und Bekannten.
00:46:36: Das ist der erste Schritt mehr darüber zu reden, damit sich in Sachen Kreislaufwirtschaft auch noch mehr in die richtige Richtung bewegt.
00:46:42: Und das Projekt Kreislafwirtschaft Münsterland wird mit den Mitteln der Europäischen Union und vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert!
00:46:51: Projektpartner sind die Fachhochschule Münster, die Handwerkskammer-Münster.
00:46:55: Die Industrie und Handelskammer Nordwestfalen und Münsterland TV Und
00:46:58: wir beide bedanken uns jetzt bei Philipp Held von der Verbraucherzentrale NRW und bei Ludger Willer vom Kunststoffinstitut Lüdenscheid.
00:47:05: Danke für die vielen Informationen und dass sie hier zu Gast war.
00:47:08: Danke!
00:47:09: Sehr gerne.
00:47:09: Ja danke hat Spaß gemacht.
00:47:11: Ja und bei euch bedanken wir uns natürlich auch fürs Zuhören und freuen uns schon auf die nächste Folge.
00:47:15: Seid dann gerne auch hoffentlich wieder mit dabei
00:47:17: Bis dahin.
00:47:18: Das Münster Land hat Kreislauf
00:47:21: Der
00:47:22: Podcast der Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland und der Lokalradios im Münster Land.
00:47:28: Infos, Videos und mehr auf go.münsterland.com.
00:47:32: slash kreislaufwirtschaft.
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