Textilien im Kreislauf

Shownotes

Was passiert eigentlich mit unserer Kleidung, nachdem wir sie aussortiert haben? In dieser Folge sprechen wir mit Expertinnen und Experten aus Textilwirtschaft, Abfallwirtschaft und karitativer Sammlung über die Reise unserer Kleidung, die Herausforderungen der Altkleidersammlung und die Zukunft des Textilrecyclings. Außerdem erfahren Sie, wie jede und jeder mit einfachen Schritten dazu beitragen kann, Textilien länger im Kreislauf zu halten und Ressourcen zu schonen.

Alltagstipps, Videos und weitere Informationen zur Kreislaufwirtschaft: https://go.muensterland.com/kreislaufwirtschaft

Podcast: Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland in Kooperation mit den Lokalradios im Münsterland Cover Copyright: Münsterland e.V.

Partner im Verbundprojekt: Fachhochschule Münster, Handwerkskammer Münster, IHK Nord Westfalen, Münsterland e.V.

Das Projekt Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland wird mit Mitteln der Europäischen Union und vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Quellen:

Peleg Mizrachi & Sharon (2025, Scientific Reports) – empirischer Nachweis, dass intensive Second-Hand-Käufer:innen auch mehr Neuware kaufen. Secondhand fashion consumers exhibit fast fashion behaviors despite sustainability narratives

Dekhili et al. (2025, Journal of Cleaner Production) – Erklärung, wie Online-Resale-Plattformen über Rebound-Effekte zusätzlichen Konsum fördern https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0959652624038484

Transkript anzeigen

00:00:00: Das Münsterland hat Kreislauf.

00:00:02: Du auch?

00:00:04: Herzlich willkommen.

00:00:05: mittlerweile schon zu Folge vier dieses Podcasts, Folge für Folge geht's um einzelne Aspekte der Kreislaufwirtschaft.

00:00:11: In der letzten Folge ging es um reparieren statt wegwerfen.

00:00:14: Wir haben uns angeschaut welche Möglichkeiten es da im Münsterlands gibt aber auch welche Probleme noch gelöst werden müssen.

00:00:20: Hört da gerne nochmal rein.

00:00:22: Und jetzt sind wir schon bei Folge Nummer vier, widmen uns Textilien im Kreislauf.

00:00:26: Es geht darum was eigentlich mit unseren Altkleidern passiert wo die Herausforderungen liegen und was wir alle ab sofort tun können.

00:00:34: durch den Podcast führen wie immer wir zwei.

00:00:37: ich bin Philipp Böckmann

00:00:38: und ich bin Daniel Krawinkel.

00:00:39: Wir arbeiten beide für die Lokalradius hier in Münsterland.

00:00:43: Natürlich haben wir uns auch Fachwissen dazu geholt.

00:00:44: Bei uns ist Anke Herbst, sie ist Referentin der Abteilung Nachhaltigkeit beim Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie.

00:00:52: Außerdem

00:00:52: ist Stefan Bölde zu Gast, er ist Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Kreis Kursfeldt und mit dabei ist auch noch Christian Schlüchter erst Referent für Kleiderspenden NRW bei Malteser Hilfsdienst.

00:01:03: Ja euch allen herzlich willkommen in diese Runde!

00:01:06: Ja, hallo.

00:01:06: Hallo!

00:01:07: Auch von mir herzlich willkommen.

00:01:08: Hei zusammen, ich würde sagen wir steigen direkt inhaltlich ein.

00:01:12: Warum ist das Thema Textilien für die Kreislaufwirtschaft eigentlich so wichtig?

00:01:15: Anke

00:01:16: Na ja, Textilie sind den großen Mengen im Umlauf und nicht nur als Bekleidungstextilien.

00:01:21: Sie begleiten uns jeden Tag In fast allen Lebenssituationen.

00:01:25: Gleichzeitig gehören Kleider zu den ressourcenintensivsten Konsumgütern.

00:01:30: Für ihre Herstellung werden große Mengen an Wasser, Energie und Rohstoffe benötigt.

00:01:35: Zum Beispiel in Deutschland spricht man von einer Million Tonnen alt Kleider im Jahr und sogar von insgesamt fünf Millionen Tonnen Alt-Textilien, denn Textilen sind ja eben nicht nur Bekleidung.

00:01:47: Wenn wir heute als Beispiel mal einen Baumwoll Oberhemd kaufen, welche Reise hat es bereits hinter sich wenn's dann im Laden liegt?

00:01:53: Das ist immer eine Riesenzahl.

00:01:55: Wenn wir heute davon ein konventionelles Herrenoberhemd aus Baumwolle anschauen, dann durchläuft das rund hundertvierzig Stationen bevor es im Geschäft gekauft werden kann.

00:02:05: Diese Hundertvierzig-Stationen ergeben sich weil jeder einzelne Produktionstransport Prüf- und Logistikschritt als eigene Station gezählt wird.

00:02:15: Beim klassischen Baumwollhemd sind häufig zwanzig bis dreißig Unternehmen in mehreren Ländern beteiligt, die Lieferkette kann sich über zehn bis fünfzehn Länder erstrecken und mehrere Zehntausend Kilometer umfassen.

00:02:27: Und warum ist das so?

00:02:29: Geilt es halt immer noch geil.

00:02:30: Verbraucher sind bei Textilien sehr preisbewusst.

00:02:33: In Zeiten der Not wird zuerst an Textilieren gespart.

00:02:37: Und welchen Weg nimmt ... So ein Ding, wenn wir es aussortieren?

00:02:43: Nach dem Tragen gibt's mehrere Möglichkeiten.

00:02:45: Das Beste ist natürlich, wenn es möglichst lange genutzt wird durch Weitertragen reparieren oder eben im Second Hand noch mal weitergeben.

00:02:55: und ist das nicht mehr möglich dann sollte es getrennt gesammelt werden damit die Fasern möglichst hochwertig wiederverwertet werden können also Recycled sozusagen.

00:03:06: Aber das ist natürlich dann in der ganzen Kreislaufhierarchie immer der letzte Schritt.

00:03:11: Ja, da sind wir ja aber schon beim letzten Schritt also bei dem Alt-Kleiner-Container.

00:03:14: einige glauben.

00:03:16: In den Alt- Kleiner- Container werfen Probleme gelöst?

00:03:18: Ist das so oder beginnt die eigentliche Herausforderung dann erst, Christian?

00:03:22: Wenn wir den Container aufmachen, dann sehen wir ja ob dann Problem drin is'.

00:03:26: Das ganze ist ein Geschäft von Hand.

00:03:28: Also der Container wird von Hand aufgemacht, von Hand umgeladen.

00:03:32: Altkleider sind so wie rohe Eier da kann man nicht alles durcheinander werfen Da muss man schon gucken das es als voneinander getrennt bleibt damit sich dann nicht gutes und schlechtes durchmischt.

00:03:41: Und dann wird es transportiert Dann wird es von hand sortiert und dann schauen wir natürlich dass es möglichst hohe Recyclingquoten auf gleicher Ebene gibt Dass ein Hemdhemd bleibt eine Hosehose bleibt und dann geht es in die Weiterverwendung.

00:03:54: Ein kürzerer Weg als hin.

00:03:57: Wir haben nur noch fünf, sechs Stationen aber dieser Weg besteht aus viel Handarbeit und da muss man sehr genau hingucken und dann stellt sich heraus wieviel sind im guten Töpfchen um wie viele sind im schlechten Köpfchen?

00:04:11: Um einmal die Dimension klar zu bekommen worüber wir überhaupt sprechen Wieviele Kleidungsstücke kaufen wir in Deutschland durchschnittlich pro Jahr.

00:04:22: Stefan.

00:04:23: Ja, da gibt es Zahlen vom Bundesumweltamt und die haben das mal ermittelt.

00:04:29: Das finde ich wirklich ganz spannend und da geht man davon aus dass ungefähr neunzehn Kilo pro Einwohner und Jahr in Verkehr gebracht werden und dass das Potenzial was man tatsächlich erfassen kann ungefähr bei fünfzehn kilo pro einwohner oder ja liegt.

00:04:45: Wenn wir das jetzt mal aufs Münsterland herunterbrechen, dann haben wir... ...½ Millionen Einwohner im Münsterland.

00:04:52: Find ich auch eine ganz spannende Zahl.

00:04:53: im Übrigen und das bedeutet dann im Ergebnis, wir reden ungefähr über... ...Zweiunddreißigtausend Tonnen Textilien die hier theoretisch in Verkehr gebracht werden und ungefähr... ...Fünfundzwanzigtauendtonnen, die dann als Abfall tatsächlich entstehen und bestenfalls natürlich in die Weiterverwendung oder Wiederverwendungen gehen.

00:05:19: Stefan, diese Zahlen sind aber in Anführungsstrichen mit Vorsicht zu genießen?

00:05:23: Ja natürlich weil das ja was ich gerade dargestellt habe nur das Potenzial abbildet.

00:05:29: tatsächlich erfassen wir im gesamten Münsterland nach den vorliegenden Zahlen nur ungefähr einen Potential von dreißig bis vierzig Prozent des Potenziales, was theoretisch zu erfassen wäre.

00:05:47: Das heißt also da ist noch eine Menge Luft nach oben und insofern kann man darüber nachdenken wie man die Sammlung verbessern kann.

00:05:56: Christian fast fashion ist ein mega erfolgreiches Geschäftsmodell.

00:05:59: kannst du einmal sagen was hinter fast fashion überhaupt steht?

00:06:04: wer den Begriff nicht kennt

00:06:06: Im eintrasten Sinne kann man es übersetzen mit Billigmode.

00:06:09: Früher waren wir gewohnt, es gibt eine Sommermode und Wintermote dann gibt's noch etwas für die Übergangszeiten.

00:06:15: Dann hatten wir vier Saisonwechsel.

00:06:17: Mittlerweile hat man alle zwei Wochen in den Bekleidungsgeschäften was Neues auf der Fläche stehen Und das muss natürlich rangeschafft werden schnell produziert werden.

00:06:28: Fast Fashion ist billige Mode kurz angezogen, schnell weggeworfen und die Qualität ist total miserabel.

00:06:36: Deshalb schmeißen die Leute das ja so schnell weg.

00:06:38: aber was nix kostet is nix wert sagt man im Münsterland.

00:06:41: Und so ist es auch mit dieser Fast Fashion.

00:06:44: Das ziehst du zweimal an wirfst es weg und dann wer soll dass da noch tragen?

00:06:48: also das können wir kaum verwerten weil es eben so minderwertig ist.

00:06:52: und bevor ich jetzt konkret zur kreislaufwirtschaft komme noch eine nachfrage.

00:06:55: ich habe das auch schon mal gehört das geht den hilfsorganisation ganz schön auf ein keks wenn so viel fast fashion in den Containern landet.

00:07:03: Das ist ja eine Geschichte mit so altkleider Geschichten, da wird ja auch Geld generiert für wohltätige und gute Zwecke und wenn dazu viel Fast Fashion drin ist das ja eine extreme Belastung für jede einzelne Hilfsorganisation.

00:07:16: Ja genau, weil was billig produziert ist kann nicht gut recycelt werden.

00:07:21: Wir versuchen ja Recycling auf gleich der Ebene das ein T-Shirt, ein T Shirt bleibt am Hemd, einem Hemd bleibt.

00:07:26: und wenn das so billig Produziert ist die Phase und so kurz sind dass das Kleidungsstück schon an den Nähten oder sonst in der Fläche auseinander bricht dann kann das auch niemand mehr tragen.

00:07:36: Dann können wir das nur noch verwerten.

00:07:38: und verwerten kostet außerhalb.

00:07:42: Und wenn wir Geld zahlen müssen statt damit, welche zu verdienen funktioniert das ganze System nicht mehr.

00:07:48: Das bringt halt auch die Kreislaufwirtschaft aus seiner Sicht an Grenzen?

00:07:52: Ja klar!

00:07:52: Wenn dieses ganze System Altkleider nicht mehr funktioniert weil es einfach so schlechte Qualitäten hat und wir zu viel Geld dafür ausgeben müssen das Schlechte loszuwerden bleibt hinter nichts mehr über und dann kollabiert das System.

00:08:05: Anke Fast-Fashion klingt irgendwie so nach, das kommt aus billigen Exportländern hier zu uns rüber.

00:08:11: Viele denken deshalb auch die deutsche Textilindustrie ist eigentlich ja so gut wie verschwunden?

00:08:16: Stimmt das?

00:08:17: Das stimmt ganz und gar nicht!

00:08:19: Sie hat sich nur verschoben.

00:08:21: Die sieht heute anders aus als früher.

00:08:23: Der Schwerpunkt liegt jetzt eher auf hochwertigen technischen Textilien nachhaltigen Materialien und innovativen Recyclingmethoden.

00:08:32: Wir produzieren in Deutschland immer noch in Tausend dreihundert Unternehmen mit hundertfünftausend Beschäftigten, mit dreißig Milliarden Umsatz Textil- und Bekleidungsprodukte.

00:08:45: Gerade das Münsterland gehört seit jeher zu den traditionsreichen Textilregionen Deutschlands.

00:08:51: Im Münster Land arbeiten über den Daumen gepeilt, circa Zehntausend Mitarbeiter in ein Hundert Unternehmen in der Textil- und Bekleidungsbranche.

00:08:59: Viele davon sind hidden Champions.

00:09:01: aber damit man mal so eine Vorstellung bekommt was hier Textil heißt also neben Strümpfen an unseren Füßen bedeutet es aber auch Rotorblätter für Windkraftanlagen.

00:09:13: Das Textil findet sich hinaus und Flugzeugteilen, Feuerwehrschläuchen und Uniformen.

00:09:18: Arbeitsschutzbekleidung werden beim Straßenbau und in der Kanalsanierung eingesetzt oder auch beim Gletscherschutz.

00:09:26: Auch bei Medizintextilen so was wie Pflasterverbandstoffe und auch Stands zum Beispiel.

00:09:31: all das ist Textil.

00:09:32: Und wir haben hier im Münsterland einige Hidden Champions und haben natürlich durch dieses hohe technische Know-how eine gute Chance eben unsere Produkte auf dem Weltmarkt zu platzieren, weil gute Qualität wird eben noch bezahlt.

00:09:49: Aber klar ist glaube ich auch wenn ich mal an die vergangenen Jahrzehnte denke so die klassischen Sachen wo ich zuerst denke Bettwäsche gab's Mal oder auch T-Shirts Kleiderung Die die klassische Sachen die man im Modegeschäft kaufen kann Das ist schon extrem weniger geworden, oder?

00:10:06: Im Gegensatz zu vor vierzig, fünfzig, sechszig Jahren.

00:10:09: Also

00:10:09: bei T-Shirts und Bekleidung gebe ich dir recht ... also sehr viel Wettwäsche kommt sogar tatsächlich hier aus dem Münsterland.

00:10:19: Ach so, das ist immer noch vorallem.

00:10:21: Ja,

00:10:21: wirklich auch tolle Unternehmen.

00:10:24: uns

00:10:24: die eben für Hotellerie, Krankenhäuser, Altenheime aber eben auch für die Discounterwettwäsche produzieren Kommen wir gerne nachher, ich weiß nicht, ob ich Schleichwerbung machen darf.

00:10:37: Aber nein, da haben wir ein ganz erfolgreicher Unternehmen.

00:10:41: Lern ich immer mehr, Daniel.

00:10:43: Wir würden sogar auch zwei, drei direkt einfallen.

00:10:45: Wir

00:10:45: sind ja

00:10:46: keine Namen.

00:10:46: Wir kennen

00:10:47: eine in Freden.

00:10:48: Gibt sie noch?

00:10:49: Nein,

00:10:50: einen Borken.

00:10:51: Ja, okay.

00:10:52: Ich kenne eine von früher aber das ist schon mal ...

00:10:53: Einer davon

00:10:55: wäre das, er glaubt hat zwei!

00:10:56: Aber gut zu wissen.

00:10:57: also Bettwäsche ja und klassische T-Shirts und so eher weniger, aber das beruhigt mich auch, dass es da immer noch viele Firmen gibt die im Bereich Textil engagiert sind.

00:11:10: Ich glaube wir haben jetzt einen guten ersten Überblick bekommen würde ich sagen, so ein Stand der Dinge.

00:11:14: Wären wir vielleicht mal konkret?

00:11:15: Das hilft glaube ich ganz vielen von uns.

00:11:17: Nehmen wir mal an, ich räume heute meinen Kleiderschrank aus Christian.

00:11:20: Was gehört tatsächlich in den Altkleider-Container und was auf gar keinen Fall?

00:11:26: Ja, das ist ja schon falsch.

00:11:27: Du räumst deinen Kleiderschrank nicht auf!

00:11:29: Männer räumen ihre Kleiderschenke nie auf weil Männer sich von nichts trennen, dass du nie Frauen.

00:11:35: Der größte Teil, achtzig Prozent aller Altkleidern die wir haben in den Containern sind Frauenbekleidung.

00:11:43: Trennen sich vielleicht alle vier fünf Jahre von ihrer Kleidung.

00:11:46: Frauen trennen sich spätestens nach der dritten Saison aller Spätestens von ihrer Leitung, also deine Frau sagt dir dieses oder jene Stück muss raus und dann guckst du dir das an und sagst Das war immer so schön und so toll.

00:11:59: Und dann sagt eine frau was siehst du die elebogen wie durchgeschlissen?

00:12:02: Die sind Also was gehört in den kleider Container?

00:12:05: Dinge die noch halbwegs modern sind Dinge die auch tragbar sind die saubern ordentlich sind.

00:12:11: Und dann kommen wir sofort zu dem Punkt, was gehört nämlich nicht da rein.

00:12:15: Dreckige zerrissene, zerlumpte Dinge und gewaschende Dinge.

00:12:20: man stelle sich vor wenn alle ungewaschenden Sachen in die Kleidercontainer schmeißen würden wie viele Waschmaschinen wir haben müssten um das so waschen und zu trocknen um es dann zu prüfen ob's verwertbar ist.

00:12:31: also alles was verschmiert und dreckig und zerrissenes gehört nicht rein und alles andere Wenn es tragbar sauber und ordentlich ist gehört in den Allkleiderkontainern.

00:12:41: dann muss man einfach gucken, ganz ehrlich das Schakett.

00:12:44: Dass Opa sich vor vierzig Jahren gekauft hat und dass er nur dreimal zur Beerdigung getragen hat ist aber auch fünfzehnmal schon aus der Mode gekommen.

00:12:53: wer soll das noch tragen wollen?

00:12:55: Das ist ja fast gruselig!

00:12:56: Wie sehr du das gerade beschrieben hast wie es bei uns abläuft.

00:12:58: weil genau so ist es als hättest du Wanzen bei uns.

00:13:00: ich habe zum Beispiel ein Hemd da ist auf der Hemdtasche aufgenäht.

00:13:04: WM-Sechs habe ich diese Tage gesehen.

00:13:06: Es war mir noch nie aufgefallen, also es hängt da auch schon ein paar Jahre definitiv im Schrank.

00:13:10: Und

00:13:10: das ist vielleicht auch ein Sammlerstück?

00:13:13: Das muss man wirklich sagen!

00:13:15: Aber das heißt, es geht ja auch um diese Fast Fashion oder so... Das hat eigentlich oft bei euch nichts zu suchen.

00:13:23: wenn da einer aus China irgendwas bestellt hat

00:13:25: Ja, weil die Qualität einfach total schlecht ist.

00:13:27: Weil es zerrissen ist oder kaum nutzbar ist, weil es schon bei der ersten Wäsche so aus der Fassung geraten ist dass das eigentlich nicht mehr anziehbar ist.

00:13:35: und ganz ehrlich wenn wir gucken Recycling auf gleicher Ebene heißt das soll im besten Falle hinter jemand anziehen.

00:13:43: Und auch wenn das arme und bedürftige Menschen sind, die das anziehen.

00:13:47: Dann sind sie ja nicht dumm!

00:13:48: Die haben auch ein Internet und sehen was gescheite Kleidung ist und dann wollen die nicht irgendwelchen billig Kramen haben sondern wollen vielleicht auch Markenklamonten tragen, die Sie sich leisten können weil sie secondhand bei uns gesammelt werden gut verwertet werden und dazu ganz günstigen Preisen zu ihnen finden.

00:14:06: Und wenn ihr beispielsweise da auch praktisch für wohltätige Zwecke die Sachen weiterverkauft und dann Geld bekommen, wirklich gute Zwecke.

00:14:15: Das kauft euch ja keine ab dieser Billigschrott!

00:14:18: Das ist ja auch ein Punkt.

00:14:20: Oder

00:14:20: wir haben auch eigene Kleiderkammern, nicht mehr so viele in der Fläche aber einige Kleiderkamer gibt es noch und da sehen wir auch dass Menschen auch keinen unmodischen Kram anziehen möchten.

00:14:31: Und es gibt manche Spender die denken achja ist doch für umsonst sollen sie sich mal nicht so anstellen?

00:14:37: Nein also wie als Malteser sagen ganz deutlich Auch ein Bedürftiger hat dann bestimmtes Anrecht auf modisch gekleidet zu sein und er muss nicht irgendwelche Sachen aus dem Kleiderkontext sondern es sollte schon anständig und vernünftig sein.

00:14:51: Und wenn wir zurückkommen zu deiner Frau, die dir sagt, dass du dich mal trennen solltest nach fünf oder sieben oder zehn Jahren ... Dann siehst du ja, das ist längst aus der Mode.

00:15:01: Was soll damit passieren?

00:15:03: Es sei denn, es ist ganz hochwertig!

00:15:04: Da nennt man's Windtage.

00:15:06: Dann ist er schon wieder wertvoll.

00:15:08: Haben wir aber selten im Schrank...

00:15:09: Aber Christian, da wollte ich noch mal nachhaken.

00:15:12: Wenn ich einen Kleiderschrank aussortiere, muss sich auch respektieren ... Das ist was für die Altkleidersammlung und für den Container.

00:15:20: Und das gehört nicht rein.

00:15:23: Ich befürchte ... Viele denken nicht nach.

00:15:26: Die gehen einfach den Kleiderschrank durch, weg, weg und gucken nicht nach ... Das macht euch das Leben schwer?

00:15:33: Das war eigentlich immer so!

00:15:35: Menschen haben ja in einer anderen Wertmaßstab auf die Dinge, von denen sie sich trennen als wir, als professionelle Sammler und Sortierer.

00:15:42: Das war immer so!

00:15:43: Das wird jetzt nur schlimm weil so viel Fast-Fashion oder sogar Ultra-Fast-Feschen.

00:15:47: da drin ist wirklich Mode, die so billig produziert ist dass ihnen mehr als zweimal anziehen nicht übersteht, die schon die erste Wäsche nicht über steht, weil sie dann aus den Nähten geht.

00:15:58: Je mehr Dat dazu kommt, desto schwieriger wird es vor uns.

00:16:01: Wir haben immer Sachen aussortieren müssen wo wir gedacht haben guck mal der Philipp fand das ganz toll diese Schaket.

00:16:08: aber ganz ehrlich dass ist so durchgescheuert da geht nichts mehr.

00:16:11: also das kommt auf die Seite nicht mehr verwertbar.

00:16:14: Ganz kurz welche Fehler werden am häufigsten gemacht?

00:16:17: Also so Klassiker?

00:16:18: Ja, das Menschen einfach meinen ... Sie müssen alles Mögliche, wo Textil dran ist oder drin ist und sie in die Container schmeißen.

00:16:26: Ich finde da Kindersitze, weil sie mit Stoff überzogen sind.

00:16:29: Ich find da Matratzen, die da eigentlich gar nicht reinpassen, die Leute da reinkwetschen.

00:16:33: Weil sie sagen, na, da is ja Textil drum rum!

00:16:36: Also nicht alles, was Textil daran ist, kann man auch weiter benutzen?

00:16:42: Schuhe sind okay, ne?

00:16:43: Aber die müssten halt auch noch vernünftig sein,

00:16:45: ne?!

00:16:45: Ja, und die sollten am besten auch noch zusammen passen.

00:16:47: Also Schnürsenkel sind eine feine Sache oder ein Gummiband, dass der rechte und der linke Schuh zusammenbleiben.

00:16:54: Sonst sucht sich da einer einen Wolf hinterher.

00:16:56: Guter Tipp!

00:16:57: Was können wir schon zu Hause tun Stefan?

00:16:59: Damit die Kleidung möglichst gut weiterverwendet werden kann?

00:17:02: Ja, in der Frage liegt schon der Schlüssel weiterverwendet.

00:17:05: Das ist genau der Punkt.

00:17:06: einfach drüber nachdenken kann das denn wirklich weiter verwendet werden was ich dort aussortiere und gegebenenfalls in den Kleider Container aufgebe?

00:17:17: Also wir haben ja im Kreislauf Wirtschaftsgesetz in Deutschland bekommen und dort wurde geregelt dass alle Textilien grundsätzlich getrennt erfasst werden sollen und nicht im Restmüll landen Und das hat im Grunde genommen so ein bisschen dazu geführt, als dass publik und öffentlich geworden ist.

00:17:37: Dass viele hingegangen sind und alles was vermeintlich – und Christian hat es ja gerade beschrieben – aus Textilien hergestellt wird in den Allkleider-Container geschmissen worden ist unabhängig davon ob man es wirklich weiter verwenden kann oder nicht.

00:17:54: Der Appell hier einfach wirklich drüber nachzudenken, ein Kleidungsstück und ist das etwas, was weiterverwendet werden kann.

00:18:02: Und nur dann gehört es in den Altkleider-Container und kann eben weiter genutzt werden.

00:18:08: Und alle übrigen Altexilien können ja getrennt erfasst werden – also das, was der Gesetzgeber will und auch wirklich am Ende des Tages Ressourcenschutz ist.

00:18:18: Wir haben als öffentlich rechtliche Entsorger an allen Wertstoffhöfen separate Container für Alttextilien, wo genau diese die dann eben nicht weiter genutzt werden, aber trotzdem Textilabfälle sind in die Verwertungswege gebracht werden können.

00:18:36: Dann also bitte gerne separat zu den Wertstoffhöfen ins Recycling geben.

00:18:41: Das wäre genau das was richtig wäre!

00:18:44: Daniel, wir haben ja gerade schon ein bisschen gehört was reingehört und was nicht.

00:18:48: Und wir haben eine Menge Tipps bekommen von Christian.

00:18:52: aber jetzt wie siehst du das?

00:18:53: Ist da auch spannend mal zu erfahren wenn jetzt die Sachen im Container sind wie es dann weitergeht.

00:18:58: oder?

00:19:00: Wenn ihr den Container aufmacht Christian, wie geht's los?

00:19:03: Dann haben wir erstmal ne große Überraschung.

00:19:05: Am besten haben alle Menschen ihre Textilien trocken sauber ordentlich in einen großen blauen Apfersack gesteckt, zugebunden reingeworfen.

00:19:15: Nach der Abschaffung der Plastiktüte in Deutschland, nachdem sie dann kostenpflichtig geworden ist haben Leute keine Plastik-Tüten mehr und schmeißen die Kleidungen einzeln da rein.

00:19:25: Und dann passiert etwas im Container das feuchtes schmutziges Möffelndes mit gutem und gut tragbaren und verwertbarem Zusammenkommen.

00:19:34: Das konter mir näht sich dann!

00:19:37: Wir gucken also dass wir ganz schnell die guten ins Töpfchen und die schlechten ins Köpfchen nehmen auch sofort in dem Sprinter mit dem das abgeholt wird, dass auseinander lagern.

00:19:49: Dass nicht das ölige, das muffige, was nach Keller riecht oder nach Flohmarkt, dass das nicht mit den guten Sachen zusammenkommt.

00:19:57: dann wird es in den Sprinter geladen.

00:19:59: Wir haben uns als Malteser da viel Gedanken drüber gemacht.

00:20:02: Wird hier nach Bevergern gebracht kurze Wege In der Nähe von Ebenbüren.

00:20:07: dort wird umgeschlagen auf eine Wechselbrücke.

00:20:09: Das ist so ein Auflieger für einen LKW.

00:20:12: Dort geht es mit einer eigenen Spedition unseres Partners bei Görlitz über die Grenze.

00:20:17: Direkt in Polen sind zwei Sortierwerke, die seit fünf Jahren per Hand das ganze sortieren und dann wirklich zusehen dass sie möglichst schnell die guten Sachen raushortieren, dass sie nicht von den schlechten Sachen beeinträchtigt werden.

00:20:32: und dann geht es weiter.

00:20:34: Das was noch zu tragen ist, geht in Sozialkaufhäuser, second-Handläden mit einer Sozialstaffel im Polen oder der Ukraine.

00:20:41: Wir haben einen super Partner, der uns das gewährleisten kann und wo ich regelmäßig auch schaue ob das wirklich so passiert, ob dieser Weg eingehalten wird.

00:20:49: Jetzt kannst du ja natürlich nicht für alle Hilfsorganisationen sprechen, aber man hört immer was anderes.

00:20:54: Die einen sagen die verkaufen das weiter und von dem Geld werden halt gemeinnützige Sachen finanziert und die Arbeit.

00:21:02: andere sagen dass die Sachen werden halt im Grunde an Bedürftige weitergegeben.

00:21:09: ist das eine Mischgeschichte?

00:21:10: wie muss ich mir das vorstellen?

00:21:12: Ich mache wahrscheinlich jede Hilfs-Organisation anders.

00:21:14: Das kommt darauf an wo der Bedürftigere Früher war der Bedürftige in Deutschland.

00:21:19: Aber es gibt nicht mehr so viele arme Menschen, die keine Chance haben sich zu kleiden in Deutschland und deshalb ist der Bedüftige ein bisschen weiter an den Rand gerutscht.

00:21:27: Und er wohnt jetzt halt in Polen oder Russland oder in Afrika auch im Nahen Osten.

00:21:33: Wir haben früher sehr viel geliefert nach Jordanien, nach Libyen, nach Palästina.

00:21:38: Die PLO war ein sehr großer Käufer von Textilien Secondhand.

00:21:43: Die haben keine eigene Textilindustrie Deshalb waren sie darauf angewiesen.

00:21:48: Durch die ganzen Krisen kommen wir dort jetzt nicht mehr hin, Russland-Embago, Osteuropa ist komplett dicht.

00:21:54: Wir kommen nicht mehr in den Nahen Osten.

00:21:57: nach Afrika wird es schwieriger weil die Chinesen dort den Markt dominieren.

00:22:00: Es gibt viele Leute, viele Bedürftige auf dieser Welt, die Second Hand Kleidung haben wollen, wir kommen gerade nicht mehr mit unserer Secondhand Kleidungen wirklich dorthin und das macht grad eine große Krise aus.

00:22:11: Das heißt es gibt auch... Stücke, die halt auch dann weiterverkauft werden und da wird Geld.

00:22:17: Ja klar

00:22:19: einige Sachen kommen.

00:22:20: wie gesagt eben erzählt ist die Kleiderkammern werden immer weniger.

00:22:23: Einige Sachen bleiben hier in Deutschland aber großer Teil wird dann weitergegeben und dann weiter verkauft.

00:22:29: und dieser Verkauf von Winterschwache erster oder zweiter Wahl finanziert das komplette System.

00:22:36: Dieser verkauf finanzierte sammlung aufstellung von Kleiderkontainern Spedition Sortierung per Hand weiterbringung in die Sanktant-Läden und finanziert auch die Entsorgungen all dessen, was wir nicht mehr gebrauchen können.

00:22:53: Denn das müssen wir genauso teuer als Müll bezahlen wie alle anderen

00:22:56: auch.".

00:22:58: Das ist gerade schon angesprochen.

00:22:59: dass auch viel Müll dabei ist verschmierte Lappen hast du eben schon mal gesagt muss man schnell voneinander trennen damit nicht alles kontaminiert ist?

00:23:04: Wie kommt es denn eigentlich, dass das so ein Problem ist?

00:23:06: also und vor allen Dingen auch Ist es einfach, da ist eine Luca?

00:23:09: Also kann ich da meinen Müll entsorgen.

00:23:11: oder wie kommt das überhaupt, dass da so was reingeschmissen

00:23:13: wird.

00:23:13: Genau!

00:23:14: Der Bürger ist so.

00:23:15: Und es wird immer schlimmer, dass die Leute sagen aus den Augen aus dem Sinn ist mir doch egal dabei dann teilweise sogar noch so ein fast gutes Gewissen haben ja wir haben's ja gespendet obwohl wenn sie sich das mal genau überlegen genau wissen dass das Quatsch isst also ihre dreckige ölverschmierte Hose vom arbeiten will überhaupt niemand mehr haben Sie selber ja auch nicht mehr.

00:23:37: und dann sage ich ganz vielen Menschen die sagen ach wir haben es doch gespendelt.

00:23:40: Ja, wieso habt ihr das denn gespendet?

00:23:42: Weil Ihr selber es nicht mehr haben wolltet.

00:23:44: Aber andere sollen sich darüber freuen!

00:23:46: Das hat sehr zugenommen dass Menschen einfach sich entledigen.

00:23:50: Stefan kennt das aus seinem alltäglichen Geschäft.

00:23:53: Dass Menschen den Müll einfach nur loswerden wollen.

00:23:56: Der Rest ist ihm völlig egal.

00:23:57: Aber Stefan solche Fehlwürfe in Alklaider-Container... Was für Folgen haben diese Fehlwirfe so nenn ich's mal für die Umwelt und auch finanziell für uns alle wenn das Zeug dann irgendwie entsorgt werden

00:24:09: muss?!

00:24:10: Ja, am Ende ist es natürlich so dass der Siedlungsabfälle und dazu gehört dann auch schlussendlich das was nicht weiterverwendet und weiter verwertet werden kann über die öffentlich-rechtlichen Entsorger entsorgt werden muss.

00:24:24: Und dafür sind wir auch verantwortlich.

00:24:26: Dafür stehen wir gerade.

00:24:27: Das leisten wir jeden Tag Und das kostet aber natürlich Geld.

00:24:33: Wenn diese Abfälle letztendlich nicht weiterverwendet, stofflich genutzt werden können dann müssen sie über den Restsperrmüll eben thermisch verwertet werden.

00:24:44: nennen wir es schön heißt aber letztendling nichts anderes als dass es mit in die Verbrennung geht und dann eben zumindest noch die Energie die aus der Verbrennung gezogen werden kann genutst wird.

00:24:55: Aber im Ergebnis kostet das natürlich Geld Und diese finanziellen Aufwendungen müssen dann in Abfallgebühren umgelegt werden.

00:25:04: Das bedeutet, dass am Ende die Abfall- gebühren von uns allen steigen werden dadurch.

00:25:09: Plus für die Umwelt halt auch nicht so optimal, wenn man was verbrennt?

00:25:14: Ja klar, also die stoffliche Nutzung wäre natürlich absolut in den Vordergrund zu stellen und wäre ein Riesengewinn.

00:25:21: Anke hat es ja eingangs schon dargestellt dass eben die Ressourcen die bei der Textilherstellung tatsächlich verbraucht werden enorm sind und darüber machen wir alle uns nicht wirklich Gedanken.

00:25:35: wenn wir einen Kleidungsstück kaufen wie viel Wasser ist denn dafür verbrauch worden?

00:25:39: Wie viel Strom und Energie ist eingesetzt worden?

00:25:43: Und das alles zusammen hat aber natürlich tatsächlich auch eine Klimawirkung.

00:25:50: Man muss wirklich dazu sagen, dass am Ende hochwertige Kleidung und Kleidungen in die Wiederverwertung zu bringen –

00:25:57: auch

00:25:58: Klimaschutz ist!

00:26:00: Also eigentlich ist Weiterverwendung der einzig richtige Weg, kann man sagen.

00:26:03: Und trotzdem ich auf dem Weg hierhin mit meiner Mutter telefoniert und die sagt direkt, ah

00:26:07: das ist gut dass du sowas

00:26:08: machst.

00:26:08: frag mal direkt warum es keine Altkleidercontainer mehr gibt.

00:26:11: wir sind wochenlang damit im Kofferraum durch die Gegend gefahren.

00:26:14: Woher kommt das?

00:26:15: Dass trotzdem diese Alkleiderkontainer verschwinden aus den aus den Städten.

00:26:20: Mit Kleidern, mit Allkleidersammelungen kann man natürlich Geld verdienen.

00:26:24: Das ist ja auch ein Grund wieso die Hilfsorganisation wie als Malteser das machen weil dieses ganze System sich einerseits selber finanziert.

00:26:33: aber dann bleibt hinter noch was übrig.

00:26:35: wenn wir jetzt schlechte wirtschaftliche Lagen haben erstens es immer mehr schlechte Ware im Container und zweitens wir kommen nicht mehr zu den Menschen die es wirklich haben wollen wegen Krisen Kriegen oder Ähnlichem Dann ist da kein Geld mehr mit zu verdienen und dann sind die Gewerblichen plötzlich alle weg.

00:26:51: Denn ein gewerblicher, der kein Geschäft machen kann verschwindet.

00:26:55: Hilfsorganisationen sind dann noch ein bisschen anders gestrickt.

00:26:58: Wir haben ja neben dem rein monetären Gedanken, haben wir auch den Gedanken der Hilfe und der Bedürftigkeit.

00:27:04: Wir sammeln Altglader nicht nur um damit Geld zu verdient sondern weil wir erstens Wir Maltese als katholische Organisationen.

00:27:11: Bewahrung der Schöpfung, Schonung der Ressourcen wichtig finden also hohes Recycling aber auch zum Zweiten sagen das ist ein wertvolles Gut.

00:27:21: gute Kleidung müssen wir zu Bedürftigen bringen und wenn das irgendwie sich noch halbwegs rechnet machen wir das einfach weiter.

00:27:28: viele Gewerbliche haben die Container abgezogen und deshalb fehlen da jetzt eine ganze Menge.

00:27:34: Also, ich kann mich noch erinnern.

00:27:35: Ganz früher gab's mal einen, der kam aus Richtung Niedersachsen-Pater Beder.

00:27:39: Der hat immer Altpapier gesammelt!

00:27:41: Du hast gesagt es ist halt immer schwieriger da mit diesem ganzen Fast Fashion Zeug Da im Grunde genommen ja dem Menschen was Gutes zu tun oder auch Geld für gute Zwecke zusammen oder das ganze System bei euch überhaupt zu finanzieren.

00:27:56: Wie sind wir denn da stand jetzt?

00:27:57: Ist die Lage wirklich so bedrohlich dass ihr sagt Das ist halt wirklich ein Riesenproblem dass sich irgendwann vielleicht nicht mehr rechnen könnte in ein paar Jahren.

00:28:07: Das ist ein Riesenproblem, wir haben dort früher durchaus... Einiges verdient, was wir in unseren sozialen karitativen Bereich gesteckt haben.

00:28:16: Direkt immer vor Ort da wo die Container stehen.

00:28:19: aber das ist komplett ausgefallen.

00:28:21: Wir fahren gerade auf Null.

00:28:23: Das heißt dass System finanziert sich so gerade selber.

00:28:27: Aber allein meine Tätigkeit als Dietsersandreferent bei dem Malteson der guckt Dass das alles eine Ordnung hat und Richtigkeit hat Die behördlichen Auflagen Beachtet und guckt dass die Meldwege eingehalten werden.

00:28:39: In Erfolgsosten Rechnungen rechnet sich schon nicht nicht mehr, da sind wir im Minus.

00:28:43: Wir halten noch durch weil wir es wichtig finden, Recycling wichtig finden und Hilfe an den Bedürftigen wichtig finden.

00:28:50: aber es muss sich bald was ändern und das muss wieder besser werden ansonsten können wir die Durchstrecke auch nicht mehr lange

00:28:57: durchhalten.".

00:28:58: Jetzt hieß es am Anfang ja eigentlich noch dass damit auch viele wohltätige Sachen unterstützt werden klingt jetzt gar nicht mehr so als würde da etwas übrig bleiben

00:29:08: oder?

00:29:08: Zurzeit bleibt da nichts übrig.

00:29:09: Nein, zur Zeit setzt man sogar noch zu.

00:29:12: Wie gesagt das tun wir weil wir warten und hoffen dass es besser wird Und weil ich einfach optimist bin.

00:29:17: Ich will die Hoffnung nicht aufgeben Das Recycling irgendwann eine Chance hat Und das Recyling irgendwann sich rechnet Wenn wir es genau sehen als Vollkostenrechnung.

00:29:26: aus Sicht der Natur Rechnet sich Recycling immer.

00:29:31: Wir halten einfach durch und gucken wie's geht.

00:29:35: Ja, wie sichs weiterentwickelt muss man einfach gucken.

00:29:39: Aber

00:29:39: Stefan, dieser Baustein das Hilfsorganisationen wie die Maltese halt als Kleider sammeln ist doch eigentlich eine ganz wichtiger Bausteine für euch auch?

00:29:50: Ja absolut.

00:29:51: Ich kann nur bestätigen dass das so ist.

00:29:55: Die gesamte Struktur der Erfassung funktioniert ja nur weil die karitativen Sammler dort eine wirklich gute Arbeit leisten.

00:30:04: Die öffentlich-rechtlichen Entsorger haben an der Stelle ja kein eigenes Sammelsystem und wenden dann nur über die Wertstoffhöfe.

00:30:13: Das heißt also am Ende ist die Konsequenz, sollten die karitativen Sammler ausfallen und ihre Sammelkontäne abziehen müsste der öffentlich- rechtliche Entsorger einspringen?

00:30:24: Und wir müssten sozusagen noch mehr Sammelkapazitäten schaffen.

00:30:29: und dass sie sich finanziell nicht trägt ist gerade schon sehr deutlich geworden heißt am Ende nochmal höhere Abfallgebühren für uns alle.

00:30:38: und deswegen ist es so wichtig einfach diese Aufklärung.

00:30:42: an den Einzelnen heranzubringen und einfach deutlich zu machen, wie wichtig das ist nicht nur zum Ressourcenschutz.

00:30:48: Nicht nur zum Klimaschutz sondern eben auch fürs eigene Portemonnaie zu schauen dass was wirklich verwertbar ist Das muss im Kreislauf gehalten werden und muss weiter verwendet werden.

00:30:58: Und das geht nur wenn ich sauber trenne und nicht den Müll in die Altkleider Container schaffe!

00:31:04: Das ist genau der Kern der Sache.

00:31:07: Machen wir da vielleicht mal ein Szenario auf Stefan, auch wenn wir womöglich schon mitten drin sind.

00:31:11: Was würde passieren, wenn immer weniger Leute ihre Textilien richtig weiter verwerten und die richtigen Container schmeißen?

00:31:19: Ja das Szenarium ist ja gerade schon aufgezeigt worden.

00:31:23: Schlussendlich wäre es so dass die wirklich komfortable Sammelstruktur wie sie jetzt vorhanden ist nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

00:31:34: Du hast es gerade schon beschrieben, die Menschen wissen dann nicht mehr wohin damit und fahren am Ende des Tages eine Zeit lang im Kofferraum ihr altextilien spazieren.

00:31:46: Dann landen sie wahrscheinlich auf dem auf den Wertstoffhof oder doch im Restabfall.

00:31:52: Dort können Sie nicht Im restabfall dem stofflichen recycling zugeführt werden verursachen erhöhte kosten eben in der Verbrennung und tatsächlich gehen die Ressourcen darüber verloren.

00:32:05: Im schlimmsten Fall gibt es sogar Menschen, die dann diese Altkleider in der Umwelt entsorgen wo sie nun mal gar nicht hingehören.

00:32:13: und auch das ist etwas was wir als kommunale Entsorger ja immer öfter sehen.

00:32:19: und vielleicht sind ein oder anderen Ausstand im Stadtbild aufgefallen dass eben wirklich Alltexidien im Parks in der Umwelt wo auch immer herum liegen weil die Leute nicht mehr wissen, wohin damit.

00:32:32: Ich sehe das schon mal an Autobahnrastplätzen und so ... Die wildesten Orte, wo Leute einfach die Säcke abstellen nach dem Motto weg?

00:32:38: Und ich bin jetzt auch weg!

00:32:39: Also es geht ja überhaupt nicht.

00:32:42: Deswegen sind diese Altkleider-Container total wichtiges sehr niederschwellig.

00:32:50: relativ zügig entsorgen, ohne jetzt einen weiten Weg in Kauf zu nehmen.

00:32:53: Nicht jeder hat ja auch ein Auto und nicht jeder will mit dem Altkleidersack mit zwei Altkleidersäcken Bus veranhalten, Stefan?

00:33:00: Ja, absolut und deswegen ist nochmal die Aufklärung wie gesagt so wichtig zu entscheiden.

00:33:06: Die Allkleider-Container können auf Dauer nur Bestand haben wenn wir dort saubere Sammelware haben mit wirklich weiter nutzbarer Kleidung und am Ende des Tages das was was wirklich kaputt ist, was wirklich verschmutzt ist.

00:33:24: Das gehört in die Restmülltonne, weil damit niemand mehr etwas anfangen kann und auch das Recycling extrem schwierig wird.

00:33:30: Und das muss einfach in den Köpfen ankommen.

00:33:33: Dann haben wir eine Chance, das System vernünftig weiterzuentwickeln und die Sammlung noch mal zu verbessern.

00:33:40: Also klar

00:33:41: ... Dann hätte ich direkt noch was anzusetzen.

00:33:44: Wir machen das seit thirty-fünf Jahren, es hat immer gut funktioniert.

00:33:47: aber jetzt plötzlich gibt's so eine Art Verrohung der Sitten würde ich das nennen dass Menschen einfach nur noch wahllos irgendwas wegwerfen und das durcheinander bringen und das macht uns die Sammlungen und die Sortierung hinter besonders schwer.

00:34:01: da hat sich schon etwas mit der Gesellschaft verändert und da denke ich mir aus den Augen aus dem Sinn ist nicht die richtige Verantwortung für Recycling.

00:34:09: Was ist die Verantwortung für unsere Schöpfung, wie ich sie wichtig finde?

00:34:13: Ich trage ja ganz gerne T-Shirts.

00:34:15: Heute auch ... Ich trag nur ein T-shirt und nix drüber.

00:34:20: Daniel bist du auch T-Shirtfan oder hast du lieber einen

00:34:23: Hemdmann?

00:34:23: Bist eher

00:34:23: der Hemdman.

00:34:25: Aber frag mich dann, wie klär ich das?

00:34:28: Kann ich das T-SHIRT da reinwerfen oder nicht?

00:34:32: Woran man das selber dann

00:34:33: passmacht?

00:34:34: Ja!

00:34:34: Kann man dann hundert Prozent Baumwolle recyceln

00:34:40: Also, ob ein T-Shirt wieder ein Tee-Shat wird?

00:34:41: Genau so in etwa.

00:34:43: Danke.

00:34:43: Wird ein TEE-Shit wieder einen Tee Shirt?

00:34:45: Es klingt jetzt erst mal logisch aus dem Tee SHIT wieder ein tee-shirt zu machen ... Aber das Faser zu FASER Recycling ist technisch ziemlich anspruchsvoll!

00:34:56: Wenn man sich das vorstellt beim mechanischen Reißen, also wenn man das Baumwolltisch hat, sagen wir mal es ist jetzt hundert Prozent Baumwollo wieder in seine Fasern reißt.

00:35:05: Dann werden die Faseren kürzer und um ein fünftiges Garn zu verzwirren braucht man vier Zentimeter Faserlänge.

00:35:14: Und das ist oft ... Bei einem guten Baumwoll-T-Shirt ist es möglich.

00:35:22: Aber wenn es um die schlechte Qualität geht, ist das fast unmöglich.

00:35:28: Zum Teil kann man diese Faser noch mal beimischen.

00:35:30: Die Technologie entwickelt sich gerade.

00:35:34: Es gibt eine hochmoderne Spinnerei in den Niederlanden hinter der Grenze, die da sehr erfolgreich ist aber grundsätzlich schwierig.

00:35:45: Oft sind ja auch noch mal die T-Shirts aus Mischgeweben, also zum Beispiel Baumwolle und Polyester.

00:35:52: Und die müssen natürlich erst einmal wieder voneinander getrennt werden oder wenn sie dann zusammenbleiben gehen Sie eben in andere Produkte rein.

00:35:58: aber wenn sie getrenned werden ist das eben mechanisch nicht möglich eher durch ein chemisches Verfahren.

00:36:06: Und was dann auch noch schwierig ist beim Recycling, dass die meisten T-Shirts gefärbt bedruckt und beschichtet sind.

00:36:14: Mit riesen Manga aufdrucken und im schlimmsten Fall dann noch Glitzer und Payetten drauf haben, die also aufwendigst entfernt werden müssen so das, was alles die Sache erschwert und teuer

00:36:29: macht.".

00:36:30: Wenn man da ein bisschen in die Zukunft guckt, gibt's da irgendwas technisch, was sich eventuell noch entwickelt?

00:36:34: Wo es große Hoffnungen gibt.

00:36:35: Also technisch möglich ist das also.

00:36:37: wir haben zum Beispiel einen großen mechanischen Textile Recycler können tut er das aber es ist natürlich nicht wirklich wirtschaftlich.

00:36:45: Christian wenn wir jetzt drei Dinge aus dieser heutigen Folge mitnehmen sollen Was sind da so aus deiner Sicht die wichtigsten drei Punkte Die wir alle einfach mal befolgen sollten und wo uns von bisher daran behalten sollten?

00:36:59: Augen auf beim Einkaufen.

00:37:01: Meine Familie lacht immer schon, wenn ich einkaufe gehe, gucke ich immer sofort links in der Naht ist immer ein Zettelchen.

00:37:07: da steht drauf aus was besteht dieses Kleidungsstück und wo ist es hergestellt worden?

00:37:11: Wenn ich da Made In China lese habe ich schon immer Zugung.

00:37:15: dann denke ich mir geht's vielleicht auch mal bisschen näher dran.

00:37:17: Und wenn ich da sehe hundert Prozent Baumwolle oder Leinen oder ähnliches Dann bin nicht zufrieden.

00:37:22: also Augen auf Beim Einkaufen dann beim Tragen.

00:37:25: Auch Männer Daniel können sich vielleicht auch Mal früher selber von denen damit sie nicht völlig aufgeschlissen sind, also sich von Kleidung auch trennen.

00:37:34: Wenn Sie unmodernen ist und Sie nicht drei Jahre im Schrank hängen lassen und denken, irgendwann passt mir das wieder?

00:37:39: Das funktioniert nicht!

00:37:41: Ich hab' das auch oft erlebt, es funktioniert

00:37:42: nicht.".

00:37:43: Also trennt man sich in guten Zeiten von den Dingen, hält die in gute Erinnerungen, wirft sie ordentlich in ein Container und gibt dann den Sammler noch die Chance daraus was Gutes zu machen.

00:37:52: Aber ist

00:37:53: das wirklich der bessere Weg?

00:37:54: Also wenn ich nach zwei Jahren so einen Hemd wieder weg tue Ja, also das kann man schon noch tragen.

00:38:00: Aber dann träg's halt jetzt ein anderer und ich muss ja wieder Neues kaufen!

00:38:02: Also ist das wirklich eine gute Idee?

00:38:04: Ja, du trägst so ... Du kaufst so ein alle zwei Jahre neues Hemd.

00:38:06: Weil du modisch bist und nicht immer das Hemd von Vorgestern oder Vorvorgestern haben willst, wo WM-Sechs draufsteht?

00:38:14: Ja!

00:38:15: Da ist es doch!

00:38:16: Wir sind modisch, wir nehmen das eigentlich gar nicht so wahr.

00:38:18: Aber wir wollen auch immer Veränderung haben.

00:38:20: Das Wohnzimmer muss neu gestrichen werden, da muss eine neue Couch rein.

00:38:23: Und im Kleiderschrank muss auch mal ne neue Hose hängen.

00:38:25: Und ganz ehrlich, wir wachsen und werden größer und stärker und kräftiger.

00:38:30: Manchmal verliert man wieder einen Gewicht.

00:38:32: Ich weiß nicht, was in unserem Kleiderschrank und der Figur, die davor steht.

00:38:36: Und was anziehen will?

00:38:37: Also ich will jetzt nicht aufrufen dazu dass man sich schneller von Kleidung trennt aber wenn es Zeit wird sollte sie auch gehen dürfen und nicht erst zehn Jahre später.

00:38:47: Anke, du hast ein bisschen skeptisch geguckt.

00:38:50: Ja

00:38:50: ich hab gerade noch einen zusätzlichen Aspekt.

00:38:54: Gerade mit diesem Längertragen weil ich bin natürlich auch im Thema Kreislaufwirtschaft unterwegs und da geht es immer darum eben das möglichst lange gleichwertig auf einer Stufe zu halten Und natürlich finde ich das grundsätzlich richtig also seine Kleidung so lange zu tragen bis sie eben ja wirklich kaputt ist und dann sich vielleicht nach was neuem umzusehen.

00:39:20: Aber ich hatte auch vorhin noch mal gedacht, ich habe letztlich eine Studie gelesen dass auch viel von der Kleidung jetzt sehr schnell aussortiert wird und in den ganzen Second Hand wie windet usw.. Verkaufsstellen und Online-Shops landet.

00:39:39: Weil die Leute ein besseres Gewissen haben, ne?

00:39:42: Und sie kaufen dann schneller wieder neue Kleidung nach, weil ich dachte so ging in die Richtung eben deine Frage ... Das fand ich auch einen ganz interessanten Aspekt, dass durch dieses eigentlich gut gemeinte mit dem Second Hand Shops aber durchaus was angefacht wird, was nicht gut gemacht ist.

00:40:01: Ja.

00:40:02: Dass man dann doch wieder dazu ... dass man alles viel schneller nachkauft, als es eigentlich sein müsste.

00:40:07: Vielleicht nicht jeder aber das könnte dazu führen und es gibt dazu Studien.

00:40:12: ich fand das ganz spannend.

00:40:13: mal so zu dem Thema.

00:40:15: Aber wie kann man denn so eine Lebenszeit von so einem Hemd verlängern?

00:40:20: Also ich beispielsweise da gibt ja so Tücher die dann irgendwie die Farben erhalten, nicht dass das irgendwann halt ausbleicht dass man nicht zu heiß wäscht.

00:40:30: Es sind so meine Sachen, weswegen ich dann sage, ich gucke das ich meine Textilien, meine Kleidung pflege.

00:40:36: Anke was hast du für Tipps damit die hochwertigen Klamotten einfach auch länger halten?

00:40:43: Am besten mal die älteren Fragen, also die noch irgendwo in das Begleitungsgeschäft Genstöpfchen anfassen und sagen, dass ist jetzt ein guter Stoff.

00:40:52: Aber man kann es schon bisschen sehen an der Dicke des Stoffs.

00:40:56: Man sieht, wo die Nähte sind.

00:40:58: Die gerade sind zum Beispiel ... Da, wo das Text hier besonders beansprucht wird, sind doppelte Nähte.

00:41:04: wie sieht das Garn aus?

00:41:06: Man sieht ja auch schon an der Maschenstärke oder dicke Anzahl.

00:41:11: auch pro Quadratzentimeter sieht man schon die Qualität.

00:41:15: Und die Wascherei ist natürlich ein gutes Stichwort, also nicht so heiß waschen möglichst niedrig waschen, nicht so oft waschen und eben auch mal reparieren.

00:41:27: Mein Knopf annähen oder mal einen Reißverschluss einnähen lassen neu das ja heute alles auch möglich.

00:41:34: es gibt tolles Start-up zum Beispiel wie die Repairables wo man auch ein Alpaka Pullover Lieblingsstück was schon zwanzig Jahre alt ist, aber wo man es noch mal flicken lassen kann.

00:41:46: Also gibt die tollsten Services und Dienstleistungen, die sich um dieses Thema eben auch drehen.

00:41:53: Und zudem unterhält sich gerade auf europäischer Ebene die Bekleidungsindustrie wie man das vielleicht für den Kunden oder Verbraucher sichtbar macht?

00:42:05: Ob's ein Siegel wird irgendwelche Kriterien zur Robustheit, ne?

00:42:12: Also wie kann man das definieren und ... Wie kann man es eben transportieren.

00:42:16: Da wird sich grad unterhalten, da wird sich im Zuge der europäischen Gesetzgebung auch noch einiges tun.

00:42:22: Aber ich glaube auch mal muss die einfach mit den Wasch-Hinweisen beschäftigen.

00:42:25: nicht einfach alles!

00:42:26: Nicht einfach Rausschneiden?

00:42:28: Oder stell dir mal vor, wenn ich jetzt zum Beispiel irgendwie faul wäre zu Hause im Haushalt, du sagst jetzt nichts, dann würde ich beispielsweise alles was anfällt in einer Woche Alles in eine Waschladung, macht das irgendwie auf sechzig Grad.

00:42:41: Und wundere mich dann irgendwann, dass auch hochwertige Klamotten das irgendwann nicht mehr mitmachen.

00:42:47: Es ist ja auch ne Form der Wertschätzung, da sich die Klamotten vernünftig behandeln und beim Waschen drauf achte ... braucht.

00:42:54: es ist dreißig Grad, kann ich das mit anderen Sachen zusammenwaschen oder doch lieber alleine?

00:43:00: Also ich bring Anzüge auch immer in eine Wäscherei.

00:43:01: Macht glaube ich auch jeder, weil's halt zu Hause in der Waschmaschine, glaub' ich wär das ein Riesen-Fiasco!

00:43:07: Ich glaube, dass is auch ne Form von Wertschätzung wenn man die Kleidung pflegt.

00:43:11: Ja und da müssen wir eben alle wieder hinkommen, eben dass Kleidungen eine gewisse Wertschädzung

00:43:18: erfährt.

00:43:21: Wo finden wir Stefan seriöse Informationen und Ansprechpartner zum Thema?

00:43:24: Also wenn ich sage, ich will mich da wirklich mit beschäftigen, dass es vielleicht länger im Kreislauf bleiben kann.

00:43:30: Wo hole ich mir die Infos?

00:43:32: Ja also ich kann da wirklich nur für die Abfallberatung der Abfallgesellschaften in Münsterland werben.

00:43:40: Wir haben dort wirklich sehr, sehr gut ausgebildete Abfallberater die zu dem Thema auf jeden Fall weiterhelfen können.

00:43:48: Natürlich hilft tatsächlich auch das Internet weiter an vielen Stellen und das Interesse des einzelnen hilft schon weiter sich überhaupt mit dem Thema zu beschäftigen.

00:43:58: Und schlussendlich denke ich dass es auf jeden fall so ist, dass man sich in der eigenen Stadt oder Gemeinde informieren kann.

00:44:08: Wo gibt es die eben schon angesprochenen Altkleider-Container?

00:44:12: Wo gibt's dann tatsächlich auch Second Hand-Läden, wo ich gegebenenfalls sogar noch Erlöse bekomme für das was wirklich noch gut ist.

00:44:22: Und man putt man eh damit auch noch aufbessern kann.

00:44:25: Wo gibt es aber auch karitative Sozialkaufhäuser, die für wirklich gut erhaltene Kleidung sehr dankbar sind?

00:44:33: Weil das auch an bedürftige Menschen in unseren Städten und Gemeinden unmittelbar genutzt werden können.

00:44:41: Da gibt's auch innerhalb der Stadtverwaltung Bürgerbüros, die dazu Informationen haben.

00:44:50: auf jeden Fall weiter, wenn ich weitere Informationen zum Thema haben möchte.

00:44:56: Christian, du wolltest das noch ergänzen?

00:44:58: Ja, das Internet ist ein gutes Stichwort.

00:45:00: Wenn ich meine Altkleider abgeben möchte und ich möchte eine Hilfsorganisation geben DRK oder Joannita... ...oder eben den Maltesern dann gebe ich einfach Altkleidermalteser ein und finde irgendwelche Angebote in der Nähe.

00:45:13: Wir haben jetzt ganz neu angefangen mit dem Pilotprojekt im Münster unteren Steinfurt dass wir die Kleidung bei den Menschen direkt vor Ort abholen.

00:45:21: Die können das bei uns buchen.

00:45:22: Oder wenn wir in den Orten das nicht anbieten können sie uns das per Paket schicken sodass sie eine Chance haben, wenn Sie sagen mit diesen Altkleidern möchte ich diese oder jene Hilfsorganisation unterstützen.

00:45:34: Dann können Sie das tun.

00:45:35: aber wir sprachen eben über Patra Beder.

00:45:38: Ich habe vor vierzig fünfvierzig Jahren bei Patra beder angefangen.

00:45:41: der hat nämlich nicht nur Alkpapier gesammelt Der hat auch alt Kleider gesammelten bis heute auch im Krascos-Feld sehr erfolgreich und sehr notwendig.

00:45:49: Und der Aktionskreis Patrabeda finanziert bis heute Großteil seiner Auslandsprojekte aus dieser Altkleidersammlung Anfang der Achtziger, jetzt ist es noch genauso.

00:46:01: Also wenn man gute Kleidung hat, kann man im Internet einfach überlegen, wem würde ich's denn geben wollen?

00:46:06: Google das zusammen und mich rufen aus dem ganzen Bundesgebiet teilweise Leute an die mich übers Internet gefunden haben.

00:46:14: Ich sitze bei Nordrhein-Westfalen, das ist weit weg von Ihnen.

00:46:16: Aber gucken Sie mal bei sich zu Hause?

00:46:18: Da gibt's mit Sicherheit ein gutes Angebot!

00:46:20: Und ich muss erst einmal zu Partha Beder noch eine Sache sagen ... Den kannte seinerzeit jeder und der hat es ja immer gemacht.

00:46:28: Der ist halt mit dem Aktionskreis immer in die Orte gefahren und so und hat das sehr niederschwellig gemacht.

00:46:35: Ist er leider verstorben vor ein paar Jahren.

00:46:37: Ich hab ihn mal übrigens besucht, zuhause zu irgendeinem siebzigsten, achtzigsten Geburtstag immer irgendwie so einen Teppich geschenkt.

00:46:42: aber Der hat es wirklich so gemacht, er ist zu den Leuten und hat das wirklich abgeholt praktisch in Anführungstrichen.

00:46:49: Und so muss es ja wirklich sein.

00:46:51: nicht dass die Leute auf dumme Gedanken kommen oder das irgendwo an die Straße stellen.

00:46:55: Straßensammlungen sind heute out.

00:46:57: Das kann es aus Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit kaum mehr machen, also Stefan mit seinen Teams die können das machen jeden Tag durch alle Straßen fahren mit professionellen Fahrzeugen und ausgebildeten Mitarbeitern und in die Wertstoffe bei den Leuten zu Hause abholen.

00:47:10: Kleidersammlung mit Ehrenamtlichen oder auch Hauptamtlichen.

00:47:13: Das wird schwierig.

00:47:14: deshalb sagen wir werft es in die Container oder guckt.

00:47:19: Wir machen in einigen Orten den Amstetten, Engsanten und Orttrop sogenannte Kartoffelaktionen.

00:47:25: Das heißt du kannst da hingehen und tausch drei Kilo Altkleider gegen einen Kilo Kartoffeln.

00:47:31: Das ist der absolute Renner.

00:47:33: Oder wir machen eben dieser Apollo- oder Paketschikaktion, damit Menschen wirklich Möglichkeiten haben, wirklich guten Sachen an den ordentlichen Verwerter zu kriegen, dass sie wissen da wird Gutes mitgetan.

00:47:45: Das ist ein bisschen zu kurz gekommen und ich habe dann nicht schnell genug geschaltet bei der Frage Wir brauchen das Geld weil wir damit unsere Buchhaltung, unsere Verwaltung, unsere Miete bezahlen.

00:47:55: all das was einen Spender nicht unterstützt finanzieren wir aus dem Allkleidereinnahmen.

00:48:00: Und darüber hinaus stecken wir das natürlich in Jugendarbeit, in Seniorenarbeit.

00:48:06: In Besuchsdienste, in Herzenswunsch-Krankenwagen ... Also all das, wo wir Geld für brauchen?

00:48:11: Bevor Daniel die letzte Frage hat, ich muss noch eine special Frage stellen.

00:48:14: Wie macht denn der Aktionskreis Pater Bieder das heutzutage, wenn ihn nicht mehr herumfahren?

00:48:19: Die haben auch Container?

00:48:21: Und die haben ein Verwerter dahinter, also jemand der im Full Service den die Container lehrt und ist dann an einen Verwertern verkauft.

00:48:30: Der

00:48:30: verkauft es wieder weiter an einen Sortierer und der gibt es dann weiter an irgendwelche Verbraucher auf dieser ganzen Welt, die Verbrauchern heißen Bedürftige, die Second Hand Kleidung zu günstigen Preisen haben

00:48:41: wollen.".

00:48:42: Perfekt, dann haben wir gut darüber gesprochen.

00:48:45: Ich hatte das noch in meinem Kopf Jahrzehnte her aber alles gut Daniel.

00:48:48: Zum Abschluss würde ich sagen Wir können uns jetzt einfach nochmal alle was wünschen.

00:48:51: Das ist jetzt einfach mal möglich.

00:48:53: Wie sieht aus Anke?

00:48:54: Welchen Wunsch gibt es für den Umgang mit Kleidung In zehn Jahren aus deiner Sicht?

00:49:01: Bekleidung und Mode weiterhin ausdrückt.

00:49:03: Der Persönlichkeit sein darf, aber dass die Menschen Kleidung mehr wertschätzen und eben auch die Wege einhalten nach dem Tragen also das möglich sinnvoll im Kreislauf halten und dass wir weiter an den Technologien arbeiten können die mechanisches Recycling oder chemische Recycling.

00:49:25: Wir haben hier in Münsterland ganz große Möglichkeiten, wir haben eben diesen großen mechanischen Recykler, aber auch in Münstern zum Beispiel die Firma Iden, so ein Start-up, die Polyester und Baumwolle trennt und gerade eine große Förderung bekommen hat ... Das ist eine Möglichkeit.

00:49:44: und wir haben auch anderes chemisches Recycling im Münsterland, wo dann wirklich der Rest noch verarbeitet werden können zu ... Und wieder zerlegt werden können in ihrer Polymere so dass wieder neue Fasern entstehen können.

00:49:57: Also ich würde mir wünschen, dass wir in zehn Jahren da also soweit sind das sehr wenig Textile Rohstoffe noch deponiert oder verbrannt werden.

00:50:07: Ich würd die Frage auch gerne einmal an Stefan stellen umgang mit Kleidung Textilien in zehn Jahren?

00:50:14: Ja, also ich glaube tatsächlich dass wir vorne an der Kette anfangen müssen nochmal ein bisschen nachzudenken und tatsächlich schaue ich ja sogar nach Europa.

00:50:24: Weil das europäische Abfallrecht dort über die Herstellerverantwortung in der Zukunft geänderte Regeln vorschreibt.

00:50:33: Nämlich eine Herstelleverantwortung für die Textilherstellung.

00:50:38: Und wenn wir Textilien schon so herstellen, dass wir sie auch länger nutzen können und vor allen Dingen später, wenn wir sie nicht mehr nutzen können, richtig recyceln können.

00:50:50: Dann wieder in die Stoffkreisläufe zurückbringen, dann haben wir schon etwas gewonnen.

00:50:54: Über diese erweiterte Herstellerverantwortung ist geplant ähnlich wie bei den dualen Systemen der Verpackungsindustrie.

00:51:02: Dass eben die Herstelle auch die Sammlung des Recycling- und die Verwertungen entsprechend mitfinanzieren.

00:51:11: Und da sehe ich eine große Chance drin, dass eben zukünftig Recyclingverfahren darüber auch wirtschaftlich werden und vor allen Dingen gefördert werden.

00:51:19: Und schlussendlich natürlich auch karitative Chance haben daraus eine Wertschöpfung zu ziehen das die Hersteller dann auch das Recyling und die Sammlung den Transport durch die entsprechende Herstelle Abgabe mit unterstützen.

00:51:35: also Das ist echt etwas Positives was da angestoßen worden ist in Europa Deutschland umgesetzt werden muss noch in den nächsten Jahren.

00:51:43: Und vielleicht noch als letzter Punkt, der mir tatsächlich an verschiedenen Stellen immer wieder begegnet aktuell und ich glaube es ist wirklich ein Riesenthema und Gamechanger und das ist wirklich KI also künstliche Intelligenz und wir werden auch an dieser Stelle auf die Alltextil Weiterverwendung und auf das Recycling Einfluss haben.

00:52:05: also sagen wir am besten Fall habe ich eine Handy App.

00:52:08: Und schieß ein Foto vor dem Teil und die App sagt mir über die KI was ich am Besten damit mache plus

00:52:14: ein Etikett.

00:52:15: Etikette kann man ja auch ab fotografieren dann weiß mal auch direkt welcher Stoff das ist.

00:52:18: ne

00:52:19: Genau, aber die KI kann dann natürlich auch sagen was habe ich lokal für direkt?

00:52:24: Was hab' ich für Recycling und Weiterverwendungsmöglichkeiten.

00:52:28: Und ich muss nicht großartig selber erst recherchieren.

00:52:31: also da sind Da

00:52:36: ist ja auch der digitale Produktpass geplant.

00:52:39: Der ist für Bekleidungstextilien jetzt schon demnächst verpflichtend, wir sind ja Fokusgruppe und da soll es angedacht wie das alles umgesetzt werden soll weil die technischen Voraussetzungen noch nicht ganz klar sind.

00:52:53: aber auf diesem digitalen Produktpass sollen eben auch Zusammensetzungen Reparierbarkeit und so weiter stehen.

00:53:01: Robustnis Also diese ganzen Parameter, die du gerade angesprochen hast sollen da draufstehen.

00:53:11: Ist grade in der Umsetzung und auch sehr umstritten und diskutiert.

00:53:16: Christian dein Wunsch für unseren Umgang mit Kleidung in zehn Jahren?

00:53:20: Das Verbrauchersensibler damit umgehen.

00:53:22: Ich habe eben schon gesagt, Made in China ist zwar schnell produziert aber muss nicht gut produziert sein.

00:53:28: wir wissen überhaupt nicht unter welchen Bedingungen die da produzieren und wir kennen das ja im Münsterland aus den Textilstandorten den Alten.

00:53:34: was da so alles im Boden war was man früher da so einfach reingekippt hat war egal.

00:53:40: das findet natürlich an anderen Stellen auch statt.

00:53:42: also dass Verbraucher sensibler beim Kauf darauf gucken wo kommt es eigentlich her?

00:53:46: Und wenn man da richtig hinschaut eine Menge Kleidung aus Europa.

00:53:51: Also wenn ich mit meiner Frau einkaufen gehe, stellen wir fest dass es sehr viel Mode aus Italien gibt die finanzierbar ist das es Mode aus Estland oder Lettland gibt die finansierbar ist.

00:54:01: und wir haben das eben schon gedacht.

00:54:03: Wenn mich Bettwäsche oder Handtücher kaufen möchte dann bin ich im Münster Land aller Bestens vertreten.

00:54:09: da gibts die Top Firmen die Qualität machen.

00:54:12: Da hab' ich noch zwanzig Jahre lang Freude an meinen Handtüchern, die bis dahin ihre Farbe auch nach draußen mal waschen behalten haben.

00:54:20: Also das heißt Made in Germany, dass gibt Sinn und das hat auch etwas mit Lebensdauer von Textilien zu tun.

00:54:26: Das ist der eine Punkt.

00:54:27: und der zweite Punkt auf der anderen Seite, dass wir im Recycling irgendwann... Anka hat es eben schon gesagt, immer neue Möglichkeiten entwickeln.

00:54:36: Wenn das Recycling auf gleicher Ebene, dass wir als Magdesa favorisieren nicht mehr so funktioniert dann müssen wir Faserrecycling Stoffrecyling thermisches oder chemisches Recyling haben, das sich rechnet und wo auch was bei rauskommt.

00:54:50: bislang ist das viel zu teuer Und wenn das irgendwann mal mehr umgesetzt werden muss und umgesetzt wird gibt's neue technische Möglichkeiten.

00:54:58: die wünsche ich mir die sich da noch rechnen

00:55:01: Und wenn man ein Bettwäsche von hier kauft, man sichert Arbeitsplätze in der Region.

00:55:08: Jetzt hab ich doch noch eine Frage.

00:55:09: Ich habe gesagt, Daniel hat die letzte.

00:55:11: Aber eine Frage hab ich dann um das Ganze rundzumachen.

00:55:14: Christian, was macht dir Hoffnung, dass wir Textilkreisläufe schließen können?

00:55:21: Innovation im Recycling und mehr Bewusstsein bei den Käufern.

00:55:27: Danke!

00:55:28: Die Kooperationen, die gerade entstehen, also es entstehen Netzwerke.

00:55:32: Es wird sehr viel gefördert, ob's von der EU ist oder auch vom Land NRW.

00:55:36: Die Kooperationen, grade auch die Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland hat uns ja hier alle zusammengebracht, dass sich die Wissenschaft mit den Herstellern und allen... Steak Holdern in der Wertschöpfungskette unterhält und dass wir da gemeinsam etwas entwickeln.

00:55:52: Das macht mir

00:55:53: Hoffnung.

00:55:54: Und abschließend auch die Frage an Stefan, Textilkreisläufe tatsächlich schließen?

00:56:00: Fragezeichen klappt das irgendwann?

00:56:02: Ich glaube schon, weil der Druck im System einfach immer weiter ansteigt und irgendwann springt das Überdruckventil auch an.

00:56:09: Und ich glaube dass wir hier wirklich... Da ist das Münsterland ja wirklich ein Paradebeispiel der Innovation in der Region Das wir hier gerade in der Lage sind auch Innovationen zu leisten und gemeinsam zu kooperieren um auch Lösungen zu finden.

00:56:28: Wir sehen und das hat Anke grade gesagt dass wir gerade auch durch diese Initiative hier sehr viel Informationen austauschen und Öffentlichkeit zu dem Thema herstellen.

00:56:40: Und dadurch wird es gelingen!

00:56:41: Ich glaube, wir können aus Folge vier dieses Podcasts mitnehmen.

00:56:44: Wir sollten nachdenken – also nachdenkend einmal schon direkt beim Einkaufen.

00:56:48: Wir haben gehört, worauf man achten kann auf das Schild mal gucken was ist eigentlich drin in den Textilien?

00:56:53: Dann aber wenn wir fertig sind im Kreislauf sozusagen, also wenn's den nächsten Schritt weitergeht, Was schmeiss ich denn eigentlich rein in den Altkleider-Container?

00:57:00: Nicht alles, was gut gemeint ist.

00:57:02: Ist auch wirklich gut haben wir auch gelernt.

00:57:04: Ich glaube das sind die zwei Sachen, die wir auf jeden Fall mitnehmen können.

00:57:07: Absolut

00:57:07: und an dieser Stelle bedanken wir uns für die Einblicke bei Anke Herbst vom Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie bei Stefan Bölte vor den Wirtschaftsbetrieben Kreiskursfeld und Christian Schlüchter von Malteser Hilfsdienst.

00:57:19: Bis zur nächsten Folge lohnt sich ein Blick auf das Portal zur Kreislaufwirtschaft.

00:57:23: Da können wir uns weitere positive Beispiele anschauen, was sich einige Firmen hier aus dem Münsterland schon ausgedacht haben und woran sie arbeiten um den Kreislauch weiter zu optimieren.

00:57:32: Schaut da gerne einfach mal rein!

00:57:36: Kreislaufwirtschaft, den Link findet ihr natürlich auch noch mal in den Schaunuts.

00:57:50: Projektpartner sind die Fachhochschule Münster, Handwerkskammer-Münster Die Industrie- und Handelskammer Nordwestfalen und Münsterland TV.

00:57:57: Unser

00:57:57: Aufruf teilt diesem Podcast gerne mit Freunden und Bekannten, dass es der erste Schritt mehr darüber zu sprechen, damit sich in Sachen Kreislaufwirtschaft noch mehr in die richtige Richtung bewegt!

00:58:07: Wir sind Philipp Böckmann und Daniel Kravinkill und bedanken uns auch bei euch fürs Zuhören und würden uns freuen wenn ihr auch in der nächsten Folge wieder dabei seid.

00:58:15: Bis dahin

00:58:16: bis zum nächsten Mal

00:58:20: Der Podcast der Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland und der Lokalradios im Münsterlands.

00:58:27: Infos,

00:58:27: Videos und mehr auf go.münsterland.com.

00:58:31: slash kreislaufwirtschaft.

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